Haus- und Mieterinfos > Mülltrennung

Abfallentsorgung in Rüsselsheim - In Rüsselsheim gilt die getrennte Sammlung von Abfallstoffen. Getrennt werden dabei:

  • Biomüll
  • Papier
  • Verpackungen/ Duales System Deutschland DSD / Gelbe Tonne
  • Glas

An jedem Gebäude stehen Biotonnen, Papiertonnen, Gelbe Tonnen und Restmülltonnen. Außerdem können Termine für Sperrmüll auf Abruf über die Städtischen Betriebshöfe in Rüsselsheim kostenlos gebucht werden (Telefon 83 28 00, siehe auch unten Thema Sperrmüll). Richtig Müll trennen, spart richtig Geld!


Biotonnen:
Zur Entsorgung von Bioabfällen gibt es die Biotonnen. Bioabfälle müssen in Papiertüten, die es z.B. im Hausmeisterbüro gibt, entsorgt werden. Alternativ kann selbstverständlich auch Zeitungspapier verwendet werden. Auf keinen Fall dürfen hierfür Plastiktüten verwendet werden. Sollten dennoch Plastiktüten hierfür benutzt werden, kann es zu Sonderleerungen der Müllbehälter durch die Stadt Rüsselsheim kommen. Diese Sonderleerungen werden dann zu Lasten aller Mieter über die Betriebskosten abgerechnet.


Papiertonnen:
Papier und Kartonagen werden in der Papiertonne entsorgt. Wichtig ist jedoch, dass die Kartonagen zerkleinert und nicht im „Urzustand“ in die Tonne geworfen werden.


Gelbe Tonne (oder schwarze Tonne mit gelbem Aufkleber):
Die Entsorgung von Verpackungsabfall mit dem grünen Punkt liegt auch uns sehr am Herzen. Verpackungsmaterial aus Plastik, wie: Joghurtbecher, Getränketüten, Styropor, Aluminium und Dosen gehören ausschließlich in diese Tonne.


Sammelstellen für Glas:
Flaschen und Gläser jeder Art sollten ebenfalls getrennt gesammelt werden, da dieser Rohstoff wiederverwertbar ist. Zur Sammlung stehen spezielle Container/Tonnen an öffentlichen Sammelstellen auch in der Nähe Ihrer Wohnung zur Verfügung.


Restmülltonnen:
Alles andere, was nicht in Bio- oder Papiertonne sowie in die Gelbe Tonne oder an den Sammelstellen für Altglas entsorgt werden kann, gehört in die Restmülltonne. Selbstverständlich gehört hierzu kein Sperr-, Elektro- oder Sondermüll. Dieser wird zu Ihrem vereinbarten Termin abgeholt.


Sperrmüll:
Um Sperrmüll wie z. B. alte Möbel, Lampen, Kinderwagen, Schubkarren, Matratzen, Fahrräder etc. richtig zu entsorgen, haben Sie zwei Möglichkeiten:

  1. Sie fahren den Bauhof (Johann-Sebastian-Bach-Straße 52) mit Ihrem Sperrmüll direkt an, und laden dort kostenfrei ab!

    oder

  2. Sie bestellen den kostenlosen Abholservice der Betriebshöfe unter Tel: 83 28 00 (Bitte den Sperrmüll aber erst nach Terminvereinbarung und erst ab Vorabend der Abholung an die Straße stellen!)


Elektro-Altgeräte:

Seit 24. März 2006 gilt die neue Verordnung für Entsorgung von Elektroschrott

Der alte Rasierer, der kaputte Toaster oder der Fön, der es nicht mehr tut: Sie alle gehören auf keinen Fall in den Restmüll! Metalle, Kunststoffe und Kabel der Geräte können noch sehr gut wiederverwertet werden, außerdem belasten sie dann nicht die Umwelt. Seit 24. März 2006 diesen Jahres regelt eine eigene Verordnung die richtige Entsorgung und Verwertung des Elektroschrotts. Die Hersteller der Geräte sind nun verpflichtet sie zurück zu nehmen. Dies müssen sie durch so genannte „Verwertungsquoten“ nachweisen. Die Kommunen müssen Sammelstellen für die Einsammlung der verschiedenen Geräte zur Verfügung stellen, die an so genannten Schnittstellen oder Hauptübergabestellen zusammengefasst werden. Dort werden sie von verschiedenen Herstellern in Containern übernommen. Die Riedwerke als zuständige Gebietskörperschaft für den Landkreis Groß-Gerau hat das Abfallwirtschaftszentrum Südhessen GmbH (AWS) mit der kreisweiten Einsammlung und Übergabe von Elektro- und Elektronikschrott an die Industrie beauftragt. Die Übergabestelle befindet sich auf dem ehemaligen Kompostwerk in Bischofsheim. Für die Rüsselsheimer ändert sich aber nichts: Sie können nach wie vor ihre Elektrokleingeräte-Schrott, wie Toaster, Fön und Ähnliches im Wertstoffhof der Städtischen Betriebshöfe, Johann-Sebastian-Bach-Straße 52 während der Öffnungszeiten montags von 7.45 - 17.45 Uhr, dienstags bis donnerstags von 7.15 - 16.45 Uhr, freitags von 8.45 - 18.45 Uhr und samstags von 7.45 - 16.45 Uhr abgeben (Personalausweis erforderlich). Großgeräte ab der Größe eines Mikrowellengerätes wie z.B. Herde, Kühlschränke, Waschmaschinen und -trockner werden abgeholt (Telefon 832 800).


Achtung: Fernseher werden deshalb beim Sperrmüll nicht mehr mitgenommen! Welche Wertstoffe übrigens in welchen Mengen angenommen werden, erfahren Sie unter der Telefonnummer 832 809 (Wertstoffhof).


Alle Geräte werden dann später in Bischofsheimer „Sonnenwerk“ nach Gerätegruppen sortiert. Annahmezeiten im „Sonnenwerk“ Bischofsheim, Am Schindberg 27, 65474 Bischofsheim für die E-Schrottannahme von Privatpersonen sind: Montag bis Freitag 7.30 bis 16 Uhr und Samstag 7.30 bis 12 Uhr


Wohin mit gebrauchten Handys?
Wer sein gebrauchtes altes Handy entsorgen will und damit auch noch einen guten Zweck unterstützen will, der kann sein Handy - bitte nicht vergessen ohne SIM-Karte - bei den Städtischen Betriebshöfen, Johann-Sebastian-Bach-Str. 52 oder in der Verbraucherzentrale in der Beratungsstelle Rüsselsheim, Marktstr. 29 (Eingang Weisenauer Straße) abgeben. Die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature WWF Deutschland organisiert die Verwertung der alten Handys und erhält dafür pro Handy 3 € für das Naturschutzprojekt „Mittlere Elbe“. Die Verbraucherzentrale Hessen unterstützt die Aktion. Weitere Informationen und die entsprechenden Versandtaschen erhalten Sie auch in der Beratungsstelle Rüsselsheim (Telefon 63268, Öffnungszeiten: Montag und Dienstag 9 bis 16 Uhr, Mittwoch von 12 bis 18 Uhr, Freitag von 9 bis 13 Uhr).
Auch im Umweltamt der Stadt Rüsselsheim, Mainzer Straße werden die gebrauchten Handys angenommen (Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Freitag 8 bis 12 Uhr, Donnerstag 16 bis 18 Uhr).

Bedenken Sie bitte, dass eine ordentliche Mülltrennung zur Senkung der Nebenkosten führt, wovon alle Mieter profitieren. Eine detaillierte Aufstellung zur Abfallbeseitigung können Sie auf der Homepage der Betriebshöfe www.betriebshoefe-ruesselsheim.de erhalten.



Müllschleuse:
Seit Januar 2004 läuft das Projekt „Müllschleuse“ an vier Hochhäusern im Dicken Busch. Die Restmüllbehälter dieser Häuser wurden mit so genannten „Müllschleusen“ versehen und können von den Mietern nur noch mit einem codierten Chip geöffnet werden. Dieser Chip registriert jeden Einwurf und „speichert“ ihn auf den jeweiligen Mieterhaushalt. Somit ist es seit der Betriebskostenabrechnung für 2004 möglich, die Müllgebühren gerechter auf die einzelnen Mieter zu verteilen: Zuvor wurden die Gesamtkosten zu 100 % nach m²-Wohnfläche verteilt. Seit 2004 erfolgt die Kostenverteilung nur noch zu 50 % nach m²-Wohnfläche – die restlichen 50 % werden nach dem tatsächlichen Verbrauch auf die Mieter verteilt.

Der Vorteil dieses Systems: Viele Mieter achten automatisch auf eine bessere Mülltrennung. Damit verringert sich der Restmüll und die Müllgebühren sinken. Dieses Projekt wird durchgeführt von der gewobau und einem Fachunternehmen als Kooperationspartner. Dieses Fachunternehmen informiert und berät die jeweiligen Mieter vor Ort, kontrolliert die Abfalltrennung und reinigt die Müllplätze. Außerdem reinigt es die „Müllhäuser“, in denen die Müllschleusen stehen und die nur für die Mieter zugänglich sind. Die erzielten Einsparungen werden je zur Hälfte aufgeteilt zwischen den Mietern und dem Fachunternehmen. Weitere Kosten sind an das Fachunternehmen nicht zu zahlen. Bereits im ersten Jahr zeigte sich, dass deutliche Einsparungen erzielt werden konnten. Seit 1. Januar 2006 gibt es weitere„Müllschleusen" in Kooperation mit den Städtischen Betriebshöfen.


Einsatzgebiete:
Dicker Busch, Bauschheim  und Königstädten, Hasengrund, Eichengrund

Ansprechpartner sind unsere Mitarbeiter aus dem Bereich Außenanlagen:

Herr Hebling, Tel. 06142-695-805
Herr Meißner, Tel. 06142-695-833


Standort-Manager:
Der „Standort-Manager“ ist ein Projekt der gewobau in Kooperation mit den Städtischen Betriebshöfen. Die Standort-Manager an sich sind zu verstehen als Partner der Mieter und sollen ihnen bei der ordnungsgemäßen Mülltrennung helfen. Die Standort-Manager beraten die Mieter in allen beteiligten Häusern (siehe oben). Ziel ist es dabei , den Zusammenhang von falscher Müllentsorgung und zusätzlichen Kosten stärker vor Augen zu führen. Es befindet sich nämlich immer noch zu viel Restmüll in den Wertstofftonnen (Bio-, Papier- oder gelbe Tonnen). Jede Wertstofftonne, die Restmüll enthält, muss separat abgeholt werden und wird mit zusätzlichen Gebühren in Rechnung gestellt. Um dies dauerhaft zu vermeiden, helfen und beraten die Standort-Manager. In regelmäßigen Abständen wird aufgrund von Analysedaten ein Schwerpunktgebiet bearbeitet. Dieses wird dann täglich angefahren und intensiver betreut. Die Standort-Manager nehmen den Mietern nicht die Mülltrennung ab - sie unterstützen sie nur dabei, es richtig zu machen!