gewobau Rüsselsheim
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Positive Bilanz: 10 Jahre Lärmtelefon bei der gewobau

Im täglichen Leben umgibt uns ein permanenter Lärmpegel: auf der Straße, der Arbeit, in der Freizeit. Die eigene Wohnung dient da oft als Rückzugsort. Niemand kann jedoch Wohnung, Balkon, Terrasse oder Garten völlig geräuschlos nutzen. Es ist im täglichen Miteinander nicht immer einfach alle Bedürfnisse reibungslos unter einen Hut zu bringen. Lärm gehört deshalb zu den häufigsten Gründen für Nachbarschaftskonflikte. Besonders geschützt ist insbesondere die „Nachtruhe“, das heißt die Zeit zwischen 22 und 6 Uhr.

 

Geschulte Teams im Einsatz

Seit nun 10 Jahren hat die gewobau dazu ein wirkungsvolles Mittel im Einsatz: das Lärmtelefon. Neun Lärmberater und Beraterinnen sind abwechselnd wöchentlich in Teams mit 2 Personen beim „Lärmtelefon“ der gewobau tätig. Angestellt sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der Neuen Wohnraumhilfe gGmbH Darmstadt. Die geschulten Berater sind täglich zwischen 20 Uhr und Mitternacht erreichbar.

In der Regel besteht ein Team aus einem Mann und einer Frau und im Idealfall sprechen beide mehrere Sprachen. Das fördert ein schnelles und positives Ergebnis des Konfliktes.  Die Anrufe beim Lärmtelefon werden an Mobiltelefone weitergeleitet, so dass die Berater jederzeit während ihres Dienstes erreichbar sind. Schildert ein Mieter eine laufende und massive Lärmbelästigung, fährt das Team vor Ort, hört sich die Beschwerde an und spricht gegebenenfalls den Verursacher an. Der große Vorteil des Lärmtelefons ist, dass die Lärmmelder direkt die Möglichkeit haben, die Störung zu melden und um  Unterstützung zu bitten. Die Lärmverursacher sind meist sehr überrascht, wenn sie direkt angesprochen werden. Oft kommt es alleine dadurch schon zu einer Verhaltensänderung. Wenn der Lärmverursacher allerdings weiterhin stört, dann verfügt die gewobau über unabhängige Zeugenaussagen, die mietrechtlich verwendet werden können.

 

Wichtiges Instrument: Das „Lärmprotokoll“

Einmal im Monat besprechen die Lärmberater die stets protokollierten Beschwerden mit Projektleiter Andreas Ross von der Neuen Wohnraumhilfe und den gewobau Mitarbeitern, Holger Münch, Abteilungsleiter Wohnungswirtschaft,  Rogér Gonter vom Sozialen Management und einem Kundenberater der Abteilung Wohnungswirtschaft. Im sogenannten „Lärmprotokoll“ werden sowohl die Wahrnehmung des Lärmmelders als auch die des Teams notiert. „Durch die notierte Fremd- und Eigenwahrnehmung kann man sich als Vermieter ein unabhängigeres Bild von der Situation machen“, so Rogér Gonter.

Typische Anrufe sind beispielsweise die wegen Partylärm, schildert ein Berater. „Die haben gar nicht gemerkt, dass es so laut ist“, berichtet er vom anschließenden Wohnungsbesuch und dem Gespräch. In anderen Fällen stören sich die Nachbarn an Trompeten oder Gitarrenspiel. Natürlich stoßen die Lärmberater auch an Grenzen. Zum einen, wenn Lärmmelder und -verursacher keine Vermittlung wollen – wie eine Dame und ein Herr in einer Wohnanlage, die sich seit Wochen gegenseitig der Ruhestörung bezichtigten. Als das Team vor Ort eintraf, war kein Lärm festzustellen. „Die beiden hatten früher bei derselben Arbeitsstelle gearbeitet und sich bereits dort zerstritten, haben wir herausgefunden“, sagt Ross. „Aber wenn kein Lärm vernehmbar ist, kann man mietrechtlich nichts machen.“ Man werde den beiden nahelegen das zivilrechtlich zu lösen“, so der Projektleiter, „und bei Beschwerden nicht mehr hinfahren“.

 

Regelmäßige Lärmstörungen haben Folgen

„Wird es regelmäßig zu laut, kann das auch Folgen haben“, sagt Abteilungsleiter Holger Münch. Die Protokolle der Lärmberater hätten in einem Fall schon als Beweise für eine Räumungsklage gedient.

„Für uns ist es daher sehr wichtig, dass sich unsere Mieter bei Lärmstörungen an das Lärmtelefon wenden, wir vermitteln und beruhigen können, bevor es eskaliert.  Wir haben dazu Flyer in deutscher, türkischer und arabischer Sprache, die Neumieter in ihrem Mieterordner vorfinden und auch in der gewobau-Geschäftsstelle ausliegen. Die Nummer hängt ebenfalls in jedem Treppenhaus aus und ist auf der gewobau-Internetseite zu finden“, ergänzt Holger Münch.

 

Erfolgreiches Projekt

Die gewobau setzt mit diesem Projekt vor allem auf Vermittlung, Beratung und Mediation. „Und das sehr erfolgreich“, so Geschäftsführer Torsten Regenstein, wie die Zahlen beweisen. „In den 10 Jahren des Lärmtelefons sind rund 1571 Anrufe eingegangen, Einsätze vor Ort waren es insgesamt lediglich 975. Das bedeutet, dass rund 38% der Beschwerden bereits am Telefon geklärt werden konnten. Über die Jahre hinweg ist auch keine Steigerung der Lärmbeschwerden feststellbar. Wir als gewobau sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des Projektes, das nicht zuletzt dem Engagement und der kompetenten Gesprächsvermittlung  der Lärmberater und Beraterinnen zu verdanken ist.“

 

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Positive Bilanz: 10 Jahre Lärmtelefon bei der gewobau

Im täglichen Leben umgibt uns ein permanenter Lärmpegel: auf der Straße, der Arbeit, in der Freizeit. Die eigene Wohnung dient da oft als Rückzugsort. Niemand kann jedoch Wohnung, Balkon, Terrasse oder Garten völlig geräuschlos nutzen. Es ist im täglichen Miteinander nicht immer einfach alle Bedürfnisse reibungslos unter einen Hut zu bringen. Lärm gehört deshalb zu den häufigsten Gründen für Nachbarschaftskonflikte. Besonders geschützt ist insbesondere die „Nachtruhe“, das heißt die Zeit zwischen 22 und 6 Uhr.

 

Geschulte Teams im Einsatz

Seit nun 10 Jahren hat die gewobau dazu ein wirkungsvolles Mittel im Einsatz: das Lärmtelefon. Neun Lärmberater und Beraterinnen sind abwechselnd wöchentlich in Teams mit 2 Personen beim „Lärmtelefon“ der gewobau tätig. Angestellt sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der Neuen Wohnraumhilfe gGmbH Darmstadt. Die geschulten Berater sind täglich zwischen 20 Uhr und Mitternacht erreichbar.

In der Regel besteht ein Team aus einem Mann und einer Frau und im Idealfall sprechen beide mehrere Sprachen. Das fördert ein schnelles und positives Ergebnis des Konfliktes.  Die Anrufe beim Lärmtelefon werden an Mobiltelefone weitergeleitet, so dass die Berater jederzeit während ihres Dienstes erreichbar sind. Schildert ein Mieter eine laufende und massive Lärmbelästigung, fährt das Team vor Ort, hört sich die Beschwerde an und spricht gegebenenfalls den Verursacher an. Der große Vorteil des Lärmtelefons ist, dass die Lärmmelder direkt die Möglichkeit haben, die Störung zu melden und um  Unterstützung zu bitten. Die Lärmverursacher sind meist sehr überrascht, wenn sie direkt angesprochen werden. Oft kommt es alleine dadurch schon zu einer Verhaltensänderung. Wenn der Lärmverursacher allerdings weiterhin stört, dann verfügt die gewobau über unabhängige Zeugenaussagen, die mietrechtlich verwendet werden können.

 

Wichtiges Instrument: Das „Lärmprotokoll“

Einmal im Monat besprechen die Lärmberater die stets protokollierten Beschwerden mit Projektleiter Andreas Ross von der Neuen Wohnraumhilfe und den gewobau Mitarbeitern, Holger Münch, Abteilungsleiter Wohnungswirtschaft,  Rogér Gonter vom Sozialen Management und einem Kundenberater der Abteilung Wohnungswirtschaft. Im sogenannten „Lärmprotokoll“ werden sowohl die Wahrnehmung des Lärmmelders als auch die des Teams notiert. „Durch die notierte Fremd- und Eigenwahrnehmung kann man sich als Vermieter ein unabhängigeres Bild von der Situation machen“, so Rogér Gonter.

Typische Anrufe sind beispielsweise die wegen Partylärm, schildert ein Berater. „Die haben gar nicht gemerkt, dass es so laut ist“, berichtet er vom anschließenden Wohnungsbesuch und dem Gespräch. In anderen Fällen stören sich die Nachbarn an Trompeten oder Gitarrenspiel. Natürlich stoßen die Lärmberater auch an Grenzen. Zum einen, wenn Lärmmelder und -verursacher keine Vermittlung wollen – wie eine Dame und ein Herr in einer Wohnanlage, die sich seit Wochen gegenseitig der Ruhestörung bezichtigten. Als das Team vor Ort eintraf, war kein Lärm festzustellen. „Die beiden hatten früher bei derselben Arbeitsstelle gearbeitet und sich bereits dort zerstritten, haben wir herausgefunden“, sagt Ross. „Aber wenn kein Lärm vernehmbar ist, kann man mietrechtlich nichts machen.“ Man werde den beiden nahelegen das zivilrechtlich zu lösen“, so der Projektleiter, „und bei Beschwerden nicht mehr hinfahren“.

 

Regelmäßige Lärmstörungen haben Folgen

„Wird es regelmäßig zu laut, kann das auch Folgen haben“, sagt Abteilungsleiter Holger Münch. Die Protokolle der Lärmberater hätten in einem Fall schon als Beweise für eine Räumungsklage gedient.

„Für uns ist es daher sehr wichtig, dass sich unsere Mieter bei Lärmstörungen an das Lärmtelefon wenden, wir vermitteln und beruhigen können, bevor es eskaliert.  Wir haben dazu Flyer in deutscher, türkischer und arabischer Sprache, die Neumieter in ihrem Mieterordner vorfinden und auch in der gewobau-Geschäftsstelle ausliegen. Die Nummer hängt ebenfalls in jedem Treppenhaus aus und ist auf der gewobau-Internetseite zu finden“, ergänzt Holger Münch.

 

Erfolgreiches Projekt

Die gewobau setzt mit diesem Projekt vor allem auf Vermittlung, Beratung und Mediation. „Und das sehr erfolgreich“, so Geschäftsführer Torsten Regenstein, wie die Zahlen beweisen. „In den 10 Jahren des Lärmtelefons sind rund 1571 Anrufe eingegangen, Einsätze vor Ort waren es insgesamt lediglich 975. Das bedeutet, dass rund 38% der Beschwerden bereits am Telefon geklärt werden konnten. Über die Jahre hinweg ist auch keine Steigerung der Lärmbeschwerden feststellbar. Wir als gewobau sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des Projektes, das nicht zuletzt dem Engagement und der kompetenten Gesprächsvermittlung  der Lärmberater und Beraterinnen zu verdanken ist.“

 

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