gewobau Rüsselsheim
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Barriere frei: Drittes Wohngebäude erhielt nachträglich Aufzug

Barriere frei: Drittes Wohngebäude erhielt nachträglich Aufzug

Seit Dezember letzten Jahres können auch die Mieterinnen und Mieter des viergeschossigen Wohngebäudes im Chattenring 37 in Bauschheim mit 20 Wohnungen erstmals einen Aufzug nutzen. Im den letzten beiden Jahren installierte die gewobau erstmals in der Wohnanlage für 275 Wohnungen in Bauschheim, in den Gebäuden Chattenring 31 und 33, nachträglich einen Aufzug.

 

Späterer Aufzugseinbau bei Bauerstellung eingeplant

Die Gesamtwohnanlage wurde von der gewobau Anfang der neunziger Jahre im Bauschheimer Neubaugebiet Am Weinfaß gebaut. Als die Gebäude errichtet wurden, waren keinen Aufzüge eingebaut. „Die Wohngebäude wurden aber damals bis auf eine Ausnahme so geplant, dass ein späterer Aufzugseinbau bautechnisch keine Probleme bereitet“, erklärt Geschäftsführer Torsten Regenstein. Für die Montage sind in den Gebäuden nach oben durchgehende Lichthöfe vorhanden. Für die Schachtgrube musste allerdings die Kellerdecke im Erdgeschoss teilweise ausgeschnitten werden. Das war auch im Gebäude Chattenring 37 der Fall.

 

Behindertengerecht ausgerüstet

Die Aufzugskabine bietet Platz für 13 Personen (Nennlast 1000 Kilo) und fährt mit einer Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde. Der Aufzug fährt vom Erdgeschoss bis in die vierte Etage. Im Gebäude Chattenring 37 sind drei Seiten der Kabine sind komplett verglast. Die neue Aufzugsanlage ist behindertengerecht ausgerüstet und verfügt über eine LED-Leuchten-Decke. Die jeweils erreichte Etage wird angesagt, es gibt Ruftableaus mit Blindenschrift. Wird der Aufzug für eine gewisse Zeit nicht angefordert, schaltet die Gesamtanlage auf den Stand-by-Modus, um Energie zu sparen. Die Bau- und Installationsarbeiten dauerten von August bis Dezember letzten Jahres. „Der Aufzug ist maschinenraumlos, da sich der Antriebsmotor im Schachtkopf befindet“, erklärt der Leiter der Abteilung Technik Service, Wolfgang Leitzbach.

 

Wohnanlage nun barrierefrei

Der Zugang zum Gebäude ist ebenfalls stufenlos und so ist die Wohnanlage nun dank der Aufzüge Barriere frei. Ausgenommen sind allein Keller und Tiefgarage. Durch die Modernisierung erhöht sich die Grundmiete in einem moderaten Umfang. Hintergrund für die neue, bequeme Haustechnik ist der Wohnkomfort gerade auch für ältere Mieter, aber auch für Familien, der immer stärker nachgefragt wird. Bei Bauerstellung waren die finanziellen Auflagen der öffentlichen Wohnraumförderung streng und ein Aufzugseinbau deshalb nicht wirtschaftlich.

 

Aufzug im nächsten Gebäude kommt in diesem Jahr 2017

Nach dem Chattenring 37 ist ab Juli diesen Jahres nun das Haus Am Weinfaß 49 für die Installation eines neuen Aufzuges vorgesehen. „Aber heute ist ein Aufzug auch kein Luxus allein für betagte Mieter. Auch jüngeren Menschen bereitet das Hochschleppen des Kinderwagens, der Wasserkästen und schweren Einkaufstaschen nicht gerade Vergnügen“, betont der Geschäftsführer..

 

Der Aufzug ist maschinenraumlos, der Antriebsmotor befindet sich im Schachtkopf

Der Aufzug ist maschinenraumlos, der Antriebsmotor befindet sich im Schachtkopf

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Barriere frei: Drittes Wohngebäude erhielt nachträglich Aufzug

Seit Dezember letzten Jahres können auch die Mieterinnen und Mieter des viergeschossigen Wohngebäudes im Chattenring 37 in Bauschheim mit 20 Wohnungen erstmals einen Aufzug nutzen. Im den letzten beiden Jahren installierte die gewobau erstmals in der Wohnanlage für 275 Wohnungen in Bauschheim, in den Gebäuden Chattenring 31 und 33, nachträglich einen Aufzug.

 

Späterer Aufzugseinbau bei Bauerstellung eingeplant

Die Gesamtwohnanlage wurde von der gewobau Anfang der neunziger Jahre im Bauschheimer Neubaugebiet Am Weinfaß gebaut. Als die Gebäude errichtet wurden, waren keinen Aufzüge eingebaut. „Die Wohngebäude wurden aber damals bis auf eine Ausnahme so geplant, dass ein späterer Aufzugseinbau bautechnisch keine Probleme bereitet“, erklärt Geschäftsführer Torsten Regenstein. Für die Montage sind in den Gebäuden nach oben durchgehende Lichthöfe vorhanden. Für die Schachtgrube musste allerdings die Kellerdecke im Erdgeschoss teilweise ausgeschnitten werden. Das war auch im Gebäude Chattenring 37 der Fall.

 

Behindertengerecht ausgerüstet

Die Aufzugskabine bietet Platz für 13 Personen (Nennlast 1000 Kilo) und fährt mit einer Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde. Der Aufzug fährt vom Erdgeschoss bis in die vierte Etage. Im Gebäude Chattenring 37 sind drei Seiten der Kabine sind komplett verglast. Die neue Aufzugsanlage ist behindertengerecht ausgerüstet und verfügt über eine LED-Leuchten-Decke. Die jeweils erreichte Etage wird angesagt, es gibt Ruftableaus mit Blindenschrift. Wird der Aufzug für eine gewisse Zeit nicht angefordert, schaltet die Gesamtanlage auf den Stand-by-Modus, um Energie zu sparen. Die Bau- und Installationsarbeiten dauerten von August bis Dezember letzten Jahres. „Der Aufzug ist maschinenraumlos, da sich der Antriebsmotor im Schachtkopf befindet“, erklärt der Leiter der Abteilung Technik Service, Wolfgang Leitzbach.

 

Wohnanlage nun barrierefrei

Der Zugang zum Gebäude ist ebenfalls stufenlos und so ist die Wohnanlage nun dank der Aufzüge Barriere frei. Ausgenommen sind allein Keller und Tiefgarage. Durch die Modernisierung erhöht sich die Grundmiete in einem moderaten Umfang. Hintergrund für die neue, bequeme Haustechnik ist der Wohnkomfort gerade auch für ältere Mieter, aber auch für Familien, der immer stärker nachgefragt wird. Bei Bauerstellung waren die finanziellen Auflagen der öffentlichen Wohnraumförderung streng und ein Aufzugseinbau deshalb nicht wirtschaftlich.

 

Aufzug im nächsten Gebäude kommt in diesem Jahr 2017

Nach dem Chattenring 37 ist ab Juli diesen Jahres nun das Haus Am Weinfaß 49 für die Installation eines neuen Aufzuges vorgesehen. „Aber heute ist ein Aufzug auch kein Luxus allein für betagte Mieter. Auch jüngeren Menschen bereitet das Hochschleppen des Kinderwagens, der Wasserkästen und schweren Einkaufstaschen nicht gerade Vergnügen“, betont der Geschäftsführer..

 

Der Aufzug ist maschinenraumlos, der Antriebsmotor befindet sich im Schachtkopf

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