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Klar Position beziehen gegen Rassismus und Rechtspopulismus

Am vergangenen Wochenende hatte die Stiftung Alte Synagoge gemeinsam mit dem Landesverband der Naturfreunde und der Ortsgruppe Rüsselsheim zum Workshop „Aktiv gegen Stammtischparolen, menschenverachtende und rassistische Sprüche“ eingeladen. Die gut besuchte Veranstaltung ist Teil der Themenreihe im Rahmen der Ausstellung „Nichts war vergebens. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ in der Stadtbücherei in Rüsselsheim am Main. Gefördert wurde die Veranstaltungsreihe auch vom Kreis Groß-Gerau.

 

Wir alle sind im Alltag verstärkt mit Populismus und Stammtischparolen konfrontiert. Mit der „Alternative für Deutschland“ hat es seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland erstmals eine offen rechtspopulistische Partei in den Bundestag geschafft. Höchste Zeit, die Stimme zu erheben. Doch wie gehen wir mit solchen Parolen in der Praxis um? Klare Strategien und Hilfestellungen gegen die Sprachlosigkeit erhielten die rund 20 Teilnehmer des Workshops „Aktiv gegen Stammtischparolen, menschenverachtende und rassistische Sprüche“ am vergangenen Wochenende in den Räumlichkeiten der Alten Synagoge in Rüsselsheim am Main. Eingeladen hatte die Stiftung Alte Synagoge gemeinsam mit dem Landesverband der Naturfreunde und der Ortsgruppe Rüsselsheim.

Die unterschiedlichen Möglichkeiten einer Reaktion erläuterten die beiden Trainer des Bündnisses Aufstehen gegen Rassismus „Je nach Situation und Gegenüber habe ich verschiedene Handlungsoptionen“, erläutert Diplom-Pädagoge Eckart Koepsell-Zerbst. „Ich kann diskutieren, mich mit einem klaren Standpunkt positionieren oder auch die Diskussion schlicht, aber begründet beenden.“ Diese Möglichkeiten wurden im Workshop ganz pragmatisch in Rollenspielen eingeübt. „Für mich war es wichtig zu erkennen, dass ich nicht alleine bin“, sagt beispielswiese eine Teilnehmerin. „Ich arbeite in der Flüchtlingshilfe und bin daher schon häufiger mit solchen Situationen konfrontiert. Da hilft mir der heutige Input definitiv weiter.“

 

Veranstaltungsreihe zieht viele Besucher an

Auch die Ausstellung selbst in der Stadtbücherei und die weiteren Veranstaltungen im Rahmenprogramm wurden gut angenommen. Beim Rundgang „Anna Seghers, ein Mainzer Mädchen“ am 18. November trotzten über 20 Teilnehmer den kalten Witterungsbedingungen und wurden dafür mit einem spannenden Vortrag zur Lebensgeschichte von Netty Reiling belohnt. Am 22. November ging es darüber hinaus um eine weitere starke Frauenbiografie: Im RIND konnten sich die rund 25 Gäste der Stiftung Alte Synagoge mit der feministischen Historikerin, Autorin und Visionärin Gerda Lerner im Film „Warum Frauen Berge besteigen sollten“ auseinandersetzen. „Wir sind wirklich froh und stolz, dass wir mit der Ausstellung und unserer Veranstaltungsreihe so viele Menschen erreichen konnten“, sagt Elke Möller aus dem Vorstand der Stiftung. „Und damit auch wichtige gesellschaftliche Themen rund um die Rolle der Frauen in den Fokus rücken.“

Den Schlusspunkt der Veranstaltungsreihe setzt am 17. Januar um 19 Uhr die Filmvorführung im RIND: „Die Geträumten“ von Ruth Beckermann. Die Dichterin Ingeborg Bachmann und ihr Kollege Paul Celan hatten sich viel zu sagen. Ihren nahezu 20-jährigen Briefwechsel zeichnet dieser wunderbare Film eindrucksvoll nach.

 

Über die Stiftung Alte Synagoge

„Begegnen – Erinnern – Forschen“ – unter diesem Motto bewahrt die Stiftung Alte Synagoge die Erinnerung an die Geschichte und Geschicke der Rüsselsheimer Bürgerinnen und Bürger jüdischen Glaubens. Das Leitmotiv ihres Handelns lautet „Begegnen, Erinnern, Forschen“. Im Mittelpunkt der Stiftungsarbeit steht neben der Erforschung der Geschichte der jüdischen Gemeinde die Förderung des Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses der in Rüsselsheim am Main lebenden Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion.

 

 

Kontakt

Stiftung Alte Synagoge

c/o Marktstr. 40 / Bahnhofsplatz

65428 Rüsselsheim am Main

 

Sitz der Stiftung: Rüsselsheim, Marktstr. 40 / Bahnhofsplatz

Vorsitzender des Stiftungsrates: Michael Hampel

Vorstand: Willi Braun (Vorsitzender), Dr. Bärbel Maul, Elke Möller, Florian Haupt, Torsten Regenstein

facebook.com/altesynagoge

info@alte-synagoge-ruesselsheim.de

 

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Am vergangenen Wochenende hatte die Stiftung Alte Synagoge gemeinsam mit dem Landesverband der Naturfreunde und der Ortsgruppe Rüsselsheim zum Workshop „Aktiv gegen Stammtischparolen, menschenverachtende und rassistische Sprüche“ eingeladen. Die gut besuchte Veranstaltung ist Teil der Themenreihe im Rahmen der Ausstellung „Nichts war vergebens. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ in der Stadtbücherei in Rüsselsheim am Main. Gefördert wurde die Veranstaltungsreihe auch vom Kreis Groß-Gerau.

 

Wir alle sind im Alltag verstärkt mit Populismus und Stammtischparolen konfrontiert. Mit der „Alternative für Deutschland“ hat es seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland erstmals eine offen rechtspopulistische Partei in den Bundestag geschafft. Höchste Zeit, die Stimme zu erheben. Doch wie gehen wir mit solchen Parolen in der Praxis um? Klare Strategien und Hilfestellungen gegen die Sprachlosigkeit erhielten die rund 20 Teilnehmer des Workshops „Aktiv gegen Stammtischparolen, menschenverachtende und rassistische Sprüche“ am vergangenen Wochenende in den Räumlichkeiten der Alten Synagoge in Rüsselsheim am Main. Eingeladen hatte die Stiftung Alte Synagoge gemeinsam mit dem Landesverband der Naturfreunde und der Ortsgruppe Rüsselsheim.

Die unterschiedlichen Möglichkeiten einer Reaktion erläuterten die beiden Trainer des Bündnisses Aufstehen gegen Rassismus „Je nach Situation und Gegenüber habe ich verschiedene Handlungsoptionen“, erläutert Diplom-Pädagoge Eckart Koepsell-Zerbst. „Ich kann diskutieren, mich mit einem klaren Standpunkt positionieren oder auch die Diskussion schlicht, aber begründet beenden.“ Diese Möglichkeiten wurden im Workshop ganz pragmatisch in Rollenspielen eingeübt. „Für mich war es wichtig zu erkennen, dass ich nicht alleine bin“, sagt beispielswiese eine Teilnehmerin. „Ich arbeite in der Flüchtlingshilfe und bin daher schon häufiger mit solchen Situationen konfrontiert. Da hilft mir der heutige Input definitiv weiter.“

 

Veranstaltungsreihe zieht viele Besucher an

Auch die Ausstellung selbst in der Stadtbücherei und die weiteren Veranstaltungen im Rahmenprogramm wurden gut angenommen. Beim Rundgang „Anna Seghers, ein Mainzer Mädchen“ am 18. November trotzten über 20 Teilnehmer den kalten Witterungsbedingungen und wurden dafür mit einem spannenden Vortrag zur Lebensgeschichte von Netty Reiling belohnt. Am 22. November ging es darüber hinaus um eine weitere starke Frauenbiografie: Im RIND konnten sich die rund 25 Gäste der Stiftung Alte Synagoge mit der feministischen Historikerin, Autorin und Visionärin Gerda Lerner im Film „Warum Frauen Berge besteigen sollten“ auseinandersetzen. „Wir sind wirklich froh und stolz, dass wir mit der Ausstellung und unserer Veranstaltungsreihe so viele Menschen erreichen konnten“, sagt Elke Möller aus dem Vorstand der Stiftung. „Und damit auch wichtige gesellschaftliche Themen rund um die Rolle der Frauen in den Fokus rücken.“

Den Schlusspunkt der Veranstaltungsreihe setzt am 17. Januar um 19 Uhr die Filmvorführung im RIND: „Die Geträumten“ von Ruth Beckermann. Die Dichterin Ingeborg Bachmann und ihr Kollege Paul Celan hatten sich viel zu sagen. Ihren nahezu 20-jährigen Briefwechsel zeichnet dieser wunderbare Film eindrucksvoll nach.

 

Über die Stiftung Alte Synagoge

„Begegnen – Erinnern – Forschen“ – unter diesem Motto bewahrt die Stiftung Alte Synagoge die Erinnerung an die Geschichte und Geschicke der Rüsselsheimer Bürgerinnen und Bürger jüdischen Glaubens. Das Leitmotiv ihres Handelns lautet „Begegnen, Erinnern, Forschen“. Im Mittelpunkt der Stiftungsarbeit steht neben der Erforschung der Geschichte der jüdischen Gemeinde die Förderung des Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses der in Rüsselsheim am Main lebenden Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion.

 

 

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