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Gedenken in der „Gemieskerch“ – Stiftung Alte Synagoge begeht den 9. November mit einer Exkursion in die Großmarkthalle Frankfurt

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 begannen die Novemberpogrome im Deutschen Reich, Österreich und der Tschechoslowakei. In nur wenigen Tagen wurden 400 Menschen ermordet oder in den Suizid getrieben, 1.400 Synagogen, Betstuben und Versammlungsräume, aber auch Geschäfte, Wohnungen und Friedhöfe wurden verwüstet und zerstört. Die Stiftung Alte Synagoge nimmt in diesem Jahr den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zum Anlass, eine Exkursion zur Großmarkthalle Frankfurt zu organisieren. Von hier wurden ab 1941 Menschen jüdischen Glaubens deportiert – zumeist in das KZ Theresienstadt.

Organisierte Schlägertrupps ziehen mit Hetzparolen durch deutsche Straßen, ihr Ziel sind Menschen anderen Glaubens. Unter einem Vorwand werden Sie verfolgt, gejagt, gequält. 400 Menschen werden binnen weniger Tage erschlagen, erschossen, ertränkt oder in den Selbstmord getrieben. Zum Gedenken an diese Eskalation der zivilen Gewalt und dem Versagen des Rechtsstaats während der Novemberpogrome 1938 veranstaltet die Stiftung Alte Synagoge in Rüsselsheim am Main eine Exkursion in die Großmarkthalle Frankfurt. „Wir möchten an diesem Tag nicht nur den Opfern gedenken, sondern auch ein klares Zeichen setzen, dass sich diese Ereignisse niemals wiederholen dürfen“, sagt Willi Braun, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. „Das ist unsere gemeinsame Verantwortung als Zivilgesellschaft und wir wollen dazu unseren Beitrag leisten.“
2015 wurde an der Großmarkthalle eine Stätte eröffnet, die an die Deportation von Juden aus Frankfurt am Main während der Zeit des Nationalsozialismus erinnert. Die Planungen dazu begannen 2009 in enger Abstimmung mit der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Der Gewinnerentwurf des Architekturbüros KatzKaiser setzt auf die Unaufdringlichkeit seiner Elemente: ausgewählte Zitate von ermordeten Frankfurter Bürgern, von Überlebenden des Holocaust und von Beobachtern der Massendeportationen.
Von 1941 bis 1945 benutzte die Geheime Staatspolizei den Keller der Großmarkthalle als Sammelplatz für die Deportation von Juden aus der Stadt und dem Rhein-Main-Gebiet. Etwa 10.050 Menschen wurden allein bei zehn Massendeportationen von Oktober 1941 bis September 1942 vom Bahnhof Großmarkthalle mit Güterzügen in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert und in der Folge ermordet. Nach heutigem Wissen überlebten nur 179 Deportierte den Zweiten Weltkrieg bis zur Befreiung vom Nationalsozialismus.

 

Die Anmeldung mit Namen, Vornamen und Geburtsdatum bis spätestens zum 31. Oktober ist dringend erforderlich, da nur dann der Eintritt zu den Räumlichkeiten der Europäischen Zentralbank gewährleistet werden kann.

 

Termin: Freitag, den 9. November 2018 Treffpunkt in Rüsselsheim: 13:15 Uhr an der Marktstraße 40, Eingang gewobau Treffpunkt in Frankfurt: Spätestens 14:30 Uhr vor dem Eingang der Europäischen Zentralbank (Besuchereingang, Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main)

 

Anmeldung: info@alte-synagoge-ruesselsheim.de (mit Namen, Vornamen und Geburtsdatum)

Anmeldeschluss: 31. Oktober 2018
Kostenbeitrag für Exkursionsteilnehmer: 10 Euro
Die An- und Rückreise findet mir der Bahn statt. Die Rückkehr ist für circa 18:00 Uhr geplant.

 

Über die Stiftung Alte Synagoge
„Begegnen – Erinnern – Forschen“ – unter diesem Motto bewahrt die Stiftung Alte Synagoge die Erinnerung an die Geschichte und Geschicke der Rüsselsheimer Bürgerinnen und Bürger jüdischen Glaubens. Das Leitmotiv ihres Handelns lautet „Begegnen, Erinnern, Forschen“. Im Mittelpunkt der Stiftungsarbeit steht neben der Erforschung der Geschichte der jüdischen Gemeinde die Förderung des Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses der in Rüsselsheim am Main lebenden Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion.
Kontakt

 

Stiftung Alte Synagoge
c/o Marktstr. 40 / Bahnhofsplatz
65428 Rüsselsheim am Main
Sitz der Stiftung: Rüsselsheim, Marktstr. 40 / Bahnhofsplatz
Vorsitzender des Stiftungsrates: Michael Hampel
Vorstand: Willi Braun (Vorsitzender), Dr. Bärbel Maul, Elke Möller, Florian Haupt, Torsten Regenstein
facebook.com/altesynagoge

info@alte-synagoge-ruesselsheim.de

 

 

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In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 begannen die Novemberpogrome im Deutschen Reich, Österreich und der Tschechoslowakei. In nur wenigen Tagen wurden 400 Menschen ermordet oder in den Suizid getrieben, 1.400 Synagogen, Betstuben und Versammlungsräume, aber auch Geschäfte, Wohnungen und Friedhöfe wurden verwüstet und zerstört. Die Stiftung Alte Synagoge nimmt in diesem Jahr den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zum Anlass, eine Exkursion zur Großmarkthalle Frankfurt zu organisieren. Von hier wurden ab 1941 Menschen jüdischen Glaubens deportiert – zumeist in das KZ Theresienstadt.

Organisierte Schlägertrupps ziehen mit Hetzparolen durch deutsche Straßen, ihr Ziel sind Menschen anderen Glaubens. Unter einem Vorwand werden Sie verfolgt, gejagt, gequält. 400 Menschen werden binnen weniger Tage erschlagen, erschossen, ertränkt oder in den Selbstmord getrieben. Zum Gedenken an diese Eskalation der zivilen Gewalt und dem Versagen des Rechtsstaats während der Novemberpogrome 1938 veranstaltet die Stiftung Alte Synagoge in Rüsselsheim am Main eine Exkursion in die Großmarkthalle Frankfurt. „Wir möchten an diesem Tag nicht nur den Opfern gedenken, sondern auch ein klares Zeichen setzen, dass sich diese Ereignisse niemals wiederholen dürfen“, sagt Willi Braun, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. „Das ist unsere gemeinsame Verantwortung als Zivilgesellschaft und wir wollen dazu unseren Beitrag leisten.“
2015 wurde an der Großmarkthalle eine Stätte eröffnet, die an die Deportation von Juden aus Frankfurt am Main während der Zeit des Nationalsozialismus erinnert. Die Planungen dazu begannen 2009 in enger Abstimmung mit der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Der Gewinnerentwurf des Architekturbüros KatzKaiser setzt auf die Unaufdringlichkeit seiner Elemente: ausgewählte Zitate von ermordeten Frankfurter Bürgern, von Überlebenden des Holocaust und von Beobachtern der Massendeportationen.
Von 1941 bis 1945 benutzte die Geheime Staatspolizei den Keller der Großmarkthalle als Sammelplatz für die Deportation von Juden aus der Stadt und dem Rhein-Main-Gebiet. Etwa 10.050 Menschen wurden allein bei zehn Massendeportationen von Oktober 1941 bis September 1942 vom Bahnhof Großmarkthalle mit Güterzügen in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert und in der Folge ermordet. Nach heutigem Wissen überlebten nur 179 Deportierte den Zweiten Weltkrieg bis zur Befreiung vom Nationalsozialismus.

 

Die Anmeldung mit Namen, Vornamen und Geburtsdatum bis spätestens zum 31. Oktober ist dringend erforderlich, da nur dann der Eintritt zu den Räumlichkeiten der Europäischen Zentralbank gewährleistet werden kann.

 

Termin: Freitag, den 9. November 2018 Treffpunkt in Rüsselsheim: 13:15 Uhr an der Marktstraße 40, Eingang gewobau Treffpunkt in Frankfurt: Spätestens 14:30 Uhr vor dem Eingang der Europäischen Zentralbank (Besuchereingang, Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main)

 

Anmeldung: info@alte-synagoge-ruesselsheim.de (mit Namen, Vornamen und Geburtsdatum)

Anmeldeschluss: 31. Oktober 2018
Kostenbeitrag für Exkursionsteilnehmer: 10 Euro
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Vorstand: Willi Braun (Vorsitzender), Dr. Bärbel Maul, Elke Möller, Florian Haupt, Torsten Regenstein
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info@alte-synagoge-ruesselsheim.de

 

 

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