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“Reiseziel unbekannt“ – In der Gedenkstätte Großmarkthalle begeht die Stiftung Alte Synagoge die Erinnerung an die schweren Pogrome gegen die jüdischen Mitbürger von 1938

 

Die Großmarkthalle ist in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur der Ausgangspunkt für die großen Deportationswellen aus Frankfurt am Main. Ziel ist zumeist das Konzentrationslager Theresienstadt. Die Stiftung Alte Synagoge hat sich bewusst diesen Ort ausgesucht, um an die schweren Novemberpogrome 1938 zu erinnern. Auf einer gemeinsamen Exkursion und einer Führung mit einer Mitarbeiterin des Jüdischen Museums durch die heutige Gedenkstätte rund um das Gelände der Europäischen Zentralbank stand das Gedenken an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger im Angesicht des Schreckens des Nazi-Terrors im Vordergrund.

 

Die Gleisanlage erinnert noch heute an das dunkelste Kapitel der Stadt Frankfurt am Main. Die Anlage ist auch der Grund, warum die Deportation der jüdischen Menschen von der erst 1928 erbauten Großmarkthalle stattfand: Sie war ans Schienennetz angeschlossen. „Hier zeigt sich exemplarisch die unfassbare Verrohung des Regimes und seiner Erfüllungsgehilfen: in der logistischen Präzision, mit der die Ermordung der Menschen jüdischen Glaubens vor aller Augen und zugleich mit äußerster Gewalt vorangetrieben wurde“, sagt Dr. Bärbel Maul aus dem Vorstand der Stiftung Alte Synagoge.

 

Die Besuchergruppe an der Gleisanlage, die noch immer an die Geschenisse erinnert.

Die Besuchergruppe an der Gleisanlage, die noch immer an die Geschenisse erinnert.

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Die Führung entlang der Gedenkstätte ist eine Begegnung mit Menschen, die von dort deportiert wurden: In ausgewählten Zitaten auf dem Boden, an Wänden und Mauern bekommen sie eine Stimme, ist ihr Vermächtnis erhalten – in der zeitlichen Abfolge einer Deportation. Nach dem Bescheid wurde den Nachbarn, Bekannten und Freunden, den armen wie den reichen Mitbürgern jüdischen Glaubens alles genommen: Ihre Wohnungen, ihr Hab und Gut, ihre Würde und ihre Zukunft auf dem Weg mit nur wenig Gepäck und einem Namensschild um den Hals zu Fuß durch die Stadt zur Großmarkthalle. Ihre niedergeschriebenen Gedanken stehen für die Wirren der Entmenschlichung, für die Ungewissheit, in die sie gezwungen wurden. "Wir wissen um unsere Verantwortung, die keinen Schlussstrich kennt", sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei seiner Rede am 9. November im Deutschen Bundestag. Das trifft auch den Kern der Erinnerungsarbeit der Stiftung Alte Synagoge: „Wir nehmen diese Verantwortung an und wollen gemeinsam in die Gesellschaft wirken gegen das Vergessen und gegen aktuelle antisemitische Tendenzen“, sagt Willi Braun, Vorsitzender der Stiftung. „Denn das kann nur unsere gemeinschaftliche Aufgabe sein."

 

Über die Stiftung Alte Synagoge
„Begegnen – Erinnern – Forschen“ – unter diesem Motto bewahrt die Stiftung Alte Synagoge die Erinnerung an die Geschichte und Geschicke der Rüsselsheimer Bürgerinnen und Bürger jüdischen Glaubens. Das Leitmotiv ihres Handelns lautet „Begegnen, Erinnern, Forschen“. Im Mittelpunkt der Stiftungsarbeit steht neben der Erforschung der Geschichte der jüdischen Gemeinde die Förderung des Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses der in Rüsselsheim am Main lebenden Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion.
Kontakt

 

Stiftung Alte Synagoge
c/o Marktstr. 40 / Bahnhofsplatz
65428 Rüsselsheim am Main
Sitz der Stiftung: Rüsselsheim, Marktstr. 40 / Bahnhofsplatz
Vorsitzender des Stiftungsrates: Michael Hampel
Vorstand: Willi Braun (Vorsitzender), Dr. Bärbel Maul, Elke Möller, Florian Haupt, Torsten Regenstein
facebook.com/altesynagoge

info@alte-synagoge-ruesselsheim.de

 

 

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Die Großmarkthalle ist in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur der Ausgangspunkt für die großen Deportationswellen aus Frankfurt am Main. Ziel ist zumeist das Konzentrationslager Theresienstadt. Die Stiftung Alte Synagoge hat sich bewusst diesen Ort ausgesucht, um an die schweren Novemberpogrome 1938 zu erinnern. Auf einer gemeinsamen Exkursion und einer Führung mit einer Mitarbeiterin des Jüdischen Museums durch die heutige Gedenkstätte rund um das Gelände der Europäischen Zentralbank stand das Gedenken an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger im Angesicht des Schreckens des Nazi-Terrors im Vordergrund.

 

Die Gleisanlage erinnert noch heute an das dunkelste Kapitel der Stadt Frankfurt am Main. Die Anlage ist auch der Grund, warum die Deportation der jüdischen Menschen von der erst 1928 erbauten Großmarkthalle stattfand: Sie war ans Schienennetz angeschlossen. „Hier zeigt sich exemplarisch die unfassbare Verrohung des Regimes und seiner Erfüllungsgehilfen: in der logistischen Präzision, mit der die Ermordung der Menschen jüdischen Glaubens vor aller Augen und zugleich mit äußerster Gewalt vorangetrieben wurde“, sagt Dr. Bärbel Maul aus dem Vorstand der Stiftung Alte Synagoge.

 

Die Besuchergruppe an der Gleisanlage, die noch immer an die Geschenisse erinnert.

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Die Führung entlang der Gedenkstätte ist eine Begegnung mit Menschen, die von dort deportiert wurden: In ausgewählten Zitaten auf dem Boden, an Wänden und Mauern bekommen sie eine Stimme, ist ihr Vermächtnis erhalten – in der zeitlichen Abfolge einer Deportation. Nach dem Bescheid wurde den Nachbarn, Bekannten und Freunden, den armen wie den reichen Mitbürgern jüdischen Glaubens alles genommen: Ihre Wohnungen, ihr Hab und Gut, ihre Würde und ihre Zukunft auf dem Weg mit nur wenig Gepäck und einem Namensschild um den Hals zu Fuß durch die Stadt zur Großmarkthalle. Ihre niedergeschriebenen Gedanken stehen für die Wirren der Entmenschlichung, für die Ungewissheit, in die sie gezwungen wurden. "Wir wissen um unsere Verantwortung, die keinen Schlussstrich kennt", sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei seiner Rede am 9. November im Deutschen Bundestag. Das trifft auch den Kern der Erinnerungsarbeit der Stiftung Alte Synagoge: „Wir nehmen diese Verantwortung an und wollen gemeinsam in die Gesellschaft wirken gegen das Vergessen und gegen aktuelle antisemitische Tendenzen“, sagt Willi Braun, Vorsitzender der Stiftung. „Denn das kann nur unsere gemeinschaftliche Aufgabe sein."

 

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