gewobau Rüsselsheim
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Gewobau Mieterbefragung 2019: Zufriedenheit gesteigert

Im letzten Jahr ließ die gewobau von Mai bis Juli, nun zum fünften Mal in Folge, wieder eine Mieterbefragung bei ihren Mietern durchführen.

Auch diese repräsentative Mieterbefragung, die wieder vom Institut für Forschung & Beratung INWIS, Bochum, durchgeführt wurde, erbrachte gute bis sehr Noten für den Kundenservice und die Wohnqualität.

 

 

Kernpunkte dieser Befragungen der Mieterschaft, die das Unternehmen seit dem Jahr 2003 in regelmäßigen Abständen erheben lässt, sind vor allem die Zufriedenheit mit der Wohnsituation, mit Modernisierungen und Instandhaltungsmaßnahmen am Gebäude und in der Wohnung, mit dem Kundenservice sowie mit dem Wohnumfeld. Hinzu kommen aktuelle Themen wie zum Beispiel Smart Home-Angebote und Mobilität. „Bei der Befragung ergeben sich aber auch immer wieder neue und wichtige Erkenntnisse für die Verbesserung der Kundenbindung sowie für die Kommunikation mit unseren Mietern“, erklärt Geschäftsführer Torsten Regenstein.

 

656 gewobau- Miethaushalte befragt

Die aktuelle Befragung von 656 Miethaushalten der gewobau wurde wieder von den geschulten Mitarbeitern des Institut INWIS telefonisch durchgeführt. Diese Umfrage ist wie auch die vorherigen für die gewobau als Vermieter anonymisiert. Dies bedeutet, die gewobau erfährt weder Namen noch Adresse der teilnehmenden Mieter. „Wir bedanken uns bei allen Mieterinnen und Mietern, die sich beteiligt haben und uns somit wertvolle Erkenntnisse und Einschätzungen für unsere Arbeit geben“, so Geschäftsführer Torsten Regenstein

 

Gesamtzufriedenheit der Mieter nochmals gestiegen

Im Zentrum der Mieterbefragung stand wieder die Zufriedenheit für den Bereich Service und Kundenorientierung, denn die gewobau möchte ihren Service und die gute Bindung zu ihren Kunden erhalten und, wenn möglich, noch weiter ausbauen. Der Service und die Kundenorientierung des Unternehmens konnten ihre Zufriedensheitswerte nochmals steigern. Sie erreichten Spitzenwerte von 74,7 % und damit nochmals 2,5 % Prozentpunkte mehr als im Jahr 2015.

Die Gesamtzufriedenheit erhöhte sich gegenüber der Befragung des Jahres 2015 auf 68,9 Prozent.

 

Außerdem wurden die Merkmale „guter Ruf des Unternehmens“, „Service-Zufriedenheit“ und „Weiterempfehlungsbereitschaft“ sowie „die Wohnsituation insgesamt“ bewertet.

Rund drei Viertel der befragten Miethaushalte bescheinigten der gewobau einen guten Ruf und waren mit dem Service des Unternehmens sehr zufrieden bzw. zufrieden. Über 79 Prozent der Mieter würden die gewobau uneingeschränkt weiterempfehlen. Immer mehr wird die gewobau auch als Anbieter von modernen und qualitativ hochwertigen Wohnungen wahrgenommen (23 Prozent). Fünf Jahre zuvor waren es noch knapp 21 %. Von den beteiligten Miethaushalten schätzen 23 % auch das Angebot an senioren- und behindertengerechten Wohnungen der gewobau (17,6 % waren es im Jahr 2010).

 

Rüsselsheim am Main gilt bei Mietern als guter Wohnort

Mit 80 Prozent möchte die große Mehrzahl der teilnehmenden Miethaushalte auf jeden Fall in den kommenden zwei Jahren in ihrer Wohnung bei der gewobau in Rüsselsheim am Main verbleiben. 11 Prozent der Befragten könnten sich vorstellen umzuziehen. Der Hauptgrund ist dabei der Wunsch nach einer größeren Wohnung (38%). Mehr als die Hälfte (76 Prozent) der umzugswilligen Mieter wollen auf jeden Fall weiterhin bei der gewobau wohnen. Als Wohnstandort bevorzugen mehr als 74 Prozent der Umzugswilligen wieder Rüsselsheim am Main. Die beliebtesten Stadtteile sind Königstädten, Berliner Viertel, und Haßloch-Nord, 2015 lag der Stadtbezirk Dicker Busch I auf dem zweiten Platz.

 

Weiterhin große Zufriedenheit mit dem Kundenservice

Wie schon in den früheren Befragungen bekamen die Mitarbeiter für ihre Freundlichkeit und Sachkompetenz (Note 1,79 und 2) besonders gute Noten. Die Mieter gaben zudem gute Noten für die Terminabsprachen, die zuverlässig eingehalten wurden (1,88), die Transparenz von Zuständigkeiten, die Sprechzeiten und dass sich die Mitarbeiter Zeit für Fragen und Nöte nehmen.

Auch die telefonische Erreichbarkeit vor allem von technischen Kundenbetreuern, Sozialem Management, Reparaturdienst, kaufmännischen Kundenbetreuern und nebenamtlichen Hausmeistern wurde gut bewertet (Noten 1,7 bis 2,2).  ie Mehrheit der Mieter gab an, dass die Leistungen der gewobau vom Kundenservice über die Schaffung von mehr Wohnqualität bis hin zu Projekten zum Wohnumfeld auf jeden Fall gleich geblieben sind und sich teilweise sogar noch verbessert haben.

 

Modernisierungsmaßnahmen werden positiv bewertet

67,8% der befragten Mieter sind mit ihrer Wohnung insgesamt zufrieden. Das bedeutet eine erneute Zunahme um mehr als 1 Prozentpunkte der Zufriedenheit im Vergleich zur Befragung im Jahr 2015. Hier spielten vor allem der verbesserte Zustand von Fenstern und Türen, die Wohnungsgröße sowie Zuschnitt und Ausstattung der Wohnung und dabei besonders neue Wohnungseingangstüren und Sanitäreinrichtungen eine wichtige Rolle. Diese Themen wurden von der gewobau seit der letzten Mieterbefragung des Jahres 2015 auch besonders bearbeitet. „Wir haben unter anderem ja gerade auch im Berliner Viertel neue Schallschutzfenster eingebaut“, erklärt dazu Geschäftsführer Regenstein. Auch die neue Gestaltung von Eingangsbereichen und der Zugangswege in den Wohnbezirken wie Haßloch-Nord und Königstädten wirkt sich positiv in den Befragungsergebnissen aus. Mit einer Note von 2,39 liegt die gewobau Rüsselsheim, was den baulichen Zustand ihrer Wohngebäude und Wohnungen anbetrifft, vor anderen Unternehmen deutschlandweit und im Rhein-Main- Gebiet (Note 2,40/2,43).

 

40,6 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Wohnung bereits modernisiert wurde und sie mit dem Ergebnis der Modernisierung zufrieden seien. Dabei hoben die Mieter besonders die qualitativ gute und schnelle Ausführung der Arbeiten, die damit verbundene Energieeinsparung und die höhere Schall- und Geräuschdämmung hervor. „Das zeigt uns, dass unsere vielfältigen Maßnahmen gerade auch zur Verbesserung unseres Gebäude- und Wohnungsbestandes von unseren Mietern gut aufgenommen und positiv beurteilt werden“, freut sich der Geschäftsführer über das Ergebnis.

 

Sauberkeit im Wohnumfeld gut bewertet

Er kann aber auch diejenigen verstehen, die bei der Befragung angaben, dass sich die Leistungen verschlechtert hätten oder verbesserungswürdig seien (10 Prozent). „Wir konnten leider nicht alle Modernisierungswünsche von Mietern für Wohnungen und Gebäude in den letzten vier Jahren verwirklichen, da wir auch in zusätzliche Aufgaben der Stadtentwicklung verstärkt eingebunden sind“, so Regenstein. Dennoch bleiben die Modernisierungen und verstärkt auch Neubaumaßnahmen in den Stadtteilen im Fokus des Unternehmens.

 

Im Wohnumfeld bewerteten die Befragten die Sauberkeit im Wohnumfeld besser als vor 4 Jahren. „Das ist für uns ein deutlicher Hinweis auf die gute Arbeit unserer Saubermacher“, betont Torsten Regenstein. Das Angebot an Spielplätzen und Grünflächen wird weiterhin mit gut bewertet.

 

Allerdings wünschen sich die Mieter ein größeres Parkplatzangebot, sehen zugleich aber auch eine Verkehrsbelastung im Wohngebiet. Bei den Müllplätzen wurde wiederum gegenüber der Befragung des Jahres 2015 eine weitere Verbesserung festgestellt.

Die Gesamtzufriedenheit mit dem Wohnumfeld hat allerdings im Zeitverlauf der Mieterbefragungen abgenommen. Waren im Jahr 2006 noch 67,5 Prozent der Mieter zufrieden mit dem Wohnumfeld, so sind es nun noch 62,6 Prozent. Kritikpunkte sind vor allem die Lärmbelastung durch Fluglärm und Autoverkehr (31 %) im Wohngebiet, das Grünflächenangebot und das Parkplatzangebot. „Dies sind vor allem Faktoren, auf die wir als gewobau nur wenig Einfluss haben“, erläutert Geschäftsführer Regenstein.

 

Was Mieter gut finden und was sie sich wünschen.

In der Mieterbefragung 2019 fragte die gewobau die Mieter auch zu Aspekten der Wohnlage und zur Nachbarschaft.

 

Nachbarschaft

80% der befragten Mieterinnen und Mieter würden weiterhin in ihrer Wohnung bleiben. Über 52 Prozent der Mieter bewerten das nachbarschaftliche Miteinander als gut (es gibt keinen Ärger oder Unstimmigkeiten). Die Zufriedenheit mit der Nachbarschaft hat gegenüber der letzten Befragung zugenommen

 

Rund 39 Prozent der befragten Mieter können sich zudem ein aktives Engagement in ihrem Wohngebiet vorstellen. Hier wollen sie beispielweise hilfsbedürftige Nachbarn unterstützen, sich an Aktivitäten zur Verschönerung des Wohnumfeldes beteiligen, auch mithelfen Mieterfeste zu organisieren.

 

Zufriedenheit mit der Wohnungsgröße und häufigste Wünsche

Insgesamt ist eine hohe Zufriedenheit mit der Größe (78 %) und dem Zuschnitt ihrer Wohnung (75 %) zu verzeichnen. Rund 41 Prozent der Befragten geben zudem an, an einzelnen Modernisierungsmaßnahmen interessiert zu sein.

Auf die Frage, was sie sich von der gewobau wünschen, antworteten die meisten eine neue Badausstattung/Modernisierung des Bades, neue Innentüren, Wärmedämmung und neue Fenster sowie den Einbau einer Heizung oder neue Heizkörper. Dass die Einhaltung der Hausordnung kontrolliert und durchgesetzt wird, ist nach wie vor ein Wunsch von Mietern.

 

„Die Wünsche und Anliegen unserer Mieter nehmen wir ernst“, so Geschäftsführer Torsten Regenstein. So werden die Modernisierung und Instandhaltung in den Wohngebäuden und Wohnungen, auch mit Einzelmodernisierungsmaßnahmen oder der Strangsanierung/ Badmodernisierung in einzelnen Gebäuden gemäß der Planung in den nächsten Jahren weiter fortgesetzt.

„Unsere Bemühungen um Service und Kundenorientierung wurden von den Mietern bei der Bewertung mit guten und sehr guten Noten weiterhin anerkannt“, so Regenstein. Entsprechend widme die gewobau diesem Bereich auch weiterhin große Aufmerksamkeit. 

Die nächste Mieterbefragung wird voraussichtlich wieder in vier Jahren durchgeführt.

 

_______________________________________________________________________________________________

Soziodemographische Daten

Das Durchschnittsalter der gewobau Mieter (Haushaltsvorstand) liegt bei 53 Jahren; bei den Mieterhaushalten gibt es mit 31,6 % einen hohen Anteil an Familien und Alleinerziehenden; gefolgt von Singles /Paaren ab 65 Jahre (28,6%). Die Mieterhaushalte der gewobau umfassen durchschnittlich 2,5 Personen.

Das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen beläuft sich auf 1.996 Euro. Haupteinkommensquelle ist bei 56% der Haushalte Erwerbs-/Berufstätigkeit, bei 36% Rente.

 

Die Analyse der Kundenbindungspotenziale ergab, dass das Wohnungsunternehmen über einen hohen Anteil an sehr verbundenen und verbundenen Mietern verfügt. Im Durchschnitt wohnen gewobau Mieter mindestens 13,5 Jahre bei der gewobau Rüsselsheim.

 

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Gewobau Mieterbefragung 2019: Zufriedenheit gesteigert

Im letzten Jahr ließ die gewobau von Mai bis Juli, nun zum fünften Mal in Folge, wieder eine Mieterbefragung bei ihren Mietern durchführen.

Auch diese repräsentative Mieterbefragung, die wieder vom Institut für Forschung & Beratung INWIS, Bochum, durchgeführt wurde, erbrachte gute bis sehr Noten für den Kundenservice und die Wohnqualität.

 

 

Kernpunkte dieser Befragungen der Mieterschaft, die das Unternehmen seit dem Jahr 2003 in regelmäßigen Abständen erheben lässt, sind vor allem die Zufriedenheit mit der Wohnsituation, mit Modernisierungen und Instandhaltungsmaßnahmen am Gebäude und in der Wohnung, mit dem Kundenservice sowie mit dem Wohnumfeld. Hinzu kommen aktuelle Themen wie zum Beispiel Smart Home-Angebote und Mobilität. „Bei der Befragung ergeben sich aber auch immer wieder neue und wichtige Erkenntnisse für die Verbesserung der Kundenbindung sowie für die Kommunikation mit unseren Mietern“, erklärt Geschäftsführer Torsten Regenstein.

 

656 gewobau- Miethaushalte befragt

Die aktuelle Befragung von 656 Miethaushalten der gewobau wurde wieder von den geschulten Mitarbeitern des Institut INWIS telefonisch durchgeführt. Diese Umfrage ist wie auch die vorherigen für die gewobau als Vermieter anonymisiert. Dies bedeutet, die gewobau erfährt weder Namen noch Adresse der teilnehmenden Mieter. „Wir bedanken uns bei allen Mieterinnen und Mietern, die sich beteiligt haben und uns somit wertvolle Erkenntnisse und Einschätzungen für unsere Arbeit geben“, so Geschäftsführer Torsten Regenstein

 

Gesamtzufriedenheit der Mieter nochmals gestiegen

Im Zentrum der Mieterbefragung stand wieder die Zufriedenheit für den Bereich Service und Kundenorientierung, denn die gewobau möchte ihren Service und die gute Bindung zu ihren Kunden erhalten und, wenn möglich, noch weiter ausbauen. Der Service und die Kundenorientierung des Unternehmens konnten ihre Zufriedensheitswerte nochmals steigern. Sie erreichten Spitzenwerte von 74,7 % und damit nochmals 2,5 % Prozentpunkte mehr als im Jahr 2015.

Die Gesamtzufriedenheit erhöhte sich gegenüber der Befragung des Jahres 2015 auf 68,9 Prozent.

 

Außerdem wurden die Merkmale „guter Ruf des Unternehmens“, „Service-Zufriedenheit“ und „Weiterempfehlungsbereitschaft“ sowie „die Wohnsituation insgesamt“ bewertet.

Rund drei Viertel der befragten Miethaushalte bescheinigten der gewobau einen guten Ruf und waren mit dem Service des Unternehmens sehr zufrieden bzw. zufrieden. Über 79 Prozent der Mieter würden die gewobau uneingeschränkt weiterempfehlen. Immer mehr wird die gewobau auch als Anbieter von modernen und qualitativ hochwertigen Wohnungen wahrgenommen (23 Prozent). Fünf Jahre zuvor waren es noch knapp 21 %. Von den beteiligten Miethaushalten schätzen 23 % auch das Angebot an senioren- und behindertengerechten Wohnungen der gewobau (17,6 % waren es im Jahr 2010).

 

Rüsselsheim am Main gilt bei Mietern als guter Wohnort

Mit 80 Prozent möchte die große Mehrzahl der teilnehmenden Miethaushalte auf jeden Fall in den kommenden zwei Jahren in ihrer Wohnung bei der gewobau in Rüsselsheim am Main verbleiben. 11 Prozent der Befragten könnten sich vorstellen umzuziehen. Der Hauptgrund ist dabei der Wunsch nach einer größeren Wohnung (38%). Mehr als die Hälfte (76 Prozent) der umzugswilligen Mieter wollen auf jeden Fall weiterhin bei der gewobau wohnen. Als Wohnstandort bevorzugen mehr als 74 Prozent der Umzugswilligen wieder Rüsselsheim am Main. Die beliebtesten Stadtteile sind Königstädten, Berliner Viertel, und Haßloch-Nord, 2015 lag der Stadtbezirk Dicker Busch I auf dem zweiten Platz.

 

Weiterhin große Zufriedenheit mit dem Kundenservice

Wie schon in den früheren Befragungen bekamen die Mitarbeiter für ihre Freundlichkeit und Sachkompetenz (Note 1,79 und 2) besonders gute Noten. Die Mieter gaben zudem gute Noten für die Terminabsprachen, die zuverlässig eingehalten wurden (1,88), die Transparenz von Zuständigkeiten, die Sprechzeiten und dass sich die Mitarbeiter Zeit für Fragen und Nöte nehmen.

Auch die telefonische Erreichbarkeit vor allem von technischen Kundenbetreuern, Sozialem Management, Reparaturdienst, kaufmännischen Kundenbetreuern und nebenamtlichen Hausmeistern wurde gut bewertet (Noten 1,7 bis 2,2).  ie Mehrheit der Mieter gab an, dass die Leistungen der gewobau vom Kundenservice über die Schaffung von mehr Wohnqualität bis hin zu Projekten zum Wohnumfeld auf jeden Fall gleich geblieben sind und sich teilweise sogar noch verbessert haben.

 

Modernisierungsmaßnahmen werden positiv bewertet

67,8% der befragten Mieter sind mit ihrer Wohnung insgesamt zufrieden. Das bedeutet eine erneute Zunahme um mehr als 1 Prozentpunkte der Zufriedenheit im Vergleich zur Befragung im Jahr 2015. Hier spielten vor allem der verbesserte Zustand von Fenstern und Türen, die Wohnungsgröße sowie Zuschnitt und Ausstattung der Wohnung und dabei besonders neue Wohnungseingangstüren und Sanitäreinrichtungen eine wichtige Rolle. Diese Themen wurden von der gewobau seit der letzten Mieterbefragung des Jahres 2015 auch besonders bearbeitet. „Wir haben unter anderem ja gerade auch im Berliner Viertel neue Schallschutzfenster eingebaut“, erklärt dazu Geschäftsführer Regenstein. Auch die neue Gestaltung von Eingangsbereichen und der Zugangswege in den Wohnbezirken wie Haßloch-Nord und Königstädten wirkt sich positiv in den Befragungsergebnissen aus. Mit einer Note von 2,39 liegt die gewobau Rüsselsheim, was den baulichen Zustand ihrer Wohngebäude und Wohnungen anbetrifft, vor anderen Unternehmen deutschlandweit und im Rhein-Main- Gebiet (Note 2,40/2,43).

 

40,6 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Wohnung bereits modernisiert wurde und sie mit dem Ergebnis der Modernisierung zufrieden seien. Dabei hoben die Mieter besonders die qualitativ gute und schnelle Ausführung der Arbeiten, die damit verbundene Energieeinsparung und die höhere Schall- und Geräuschdämmung hervor. „Das zeigt uns, dass unsere vielfältigen Maßnahmen gerade auch zur Verbesserung unseres Gebäude- und Wohnungsbestandes von unseren Mietern gut aufgenommen und positiv beurteilt werden“, freut sich der Geschäftsführer über das Ergebnis.

 

Sauberkeit im Wohnumfeld gut bewertet

Er kann aber auch diejenigen verstehen, die bei der Befragung angaben, dass sich die Leistungen verschlechtert hätten oder verbesserungswürdig seien (10 Prozent). „Wir konnten leider nicht alle Modernisierungswünsche von Mietern für Wohnungen und Gebäude in den letzten vier Jahren verwirklichen, da wir auch in zusätzliche Aufgaben der Stadtentwicklung verstärkt eingebunden sind“, so Regenstein. Dennoch bleiben die Modernisierungen und verstärkt auch Neubaumaßnahmen in den Stadtteilen im Fokus des Unternehmens.

 

Im Wohnumfeld bewerteten die Befragten die Sauberkeit im Wohnumfeld besser als vor 4 Jahren. „Das ist für uns ein deutlicher Hinweis auf die gute Arbeit unserer Saubermacher“, betont Torsten Regenstein. Das Angebot an Spielplätzen und Grünflächen wird weiterhin mit gut bewertet.

 

Allerdings wünschen sich die Mieter ein größeres Parkplatzangebot, sehen zugleich aber auch eine Verkehrsbelastung im Wohngebiet. Bei den Müllplätzen wurde wiederum gegenüber der Befragung des Jahres 2015 eine weitere Verbesserung festgestellt.

Die Gesamtzufriedenheit mit dem Wohnumfeld hat allerdings im Zeitverlauf der Mieterbefragungen abgenommen. Waren im Jahr 2006 noch 67,5 Prozent der Mieter zufrieden mit dem Wohnumfeld, so sind es nun noch 62,6 Prozent. Kritikpunkte sind vor allem die Lärmbelastung durch Fluglärm und Autoverkehr (31 %) im Wohngebiet, das Grünflächenangebot und das Parkplatzangebot. „Dies sind vor allem Faktoren, auf die wir als gewobau nur wenig Einfluss haben“, erläutert Geschäftsführer Regenstein.

 

Was Mieter gut finden und was sie sich wünschen.

In der Mieterbefragung 2019 fragte die gewobau die Mieter auch zu Aspekten der Wohnlage und zur Nachbarschaft.

 

Nachbarschaft

80% der befragten Mieterinnen und Mieter würden weiterhin in ihrer Wohnung bleiben. Über 52 Prozent der Mieter bewerten das nachbarschaftliche Miteinander als gut (es gibt keinen Ärger oder Unstimmigkeiten). Die Zufriedenheit mit der Nachbarschaft hat gegenüber der letzten Befragung zugenommen

 

Rund 39 Prozent der befragten Mieter können sich zudem ein aktives Engagement in ihrem Wohngebiet vorstellen. Hier wollen sie beispielweise hilfsbedürftige Nachbarn unterstützen, sich an Aktivitäten zur Verschönerung des Wohnumfeldes beteiligen, auch mithelfen Mieterfeste zu organisieren.

 

Zufriedenheit mit der Wohnungsgröße und häufigste Wünsche

Insgesamt ist eine hohe Zufriedenheit mit der Größe (78 %) und dem Zuschnitt ihrer Wohnung (75 %) zu verzeichnen. Rund 41 Prozent der Befragten geben zudem an, an einzelnen Modernisierungsmaßnahmen interessiert zu sein.

Auf die Frage, was sie sich von der gewobau wünschen, antworteten die meisten eine neue Badausstattung/Modernisierung des Bades, neue Innentüren, Wärmedämmung und neue Fenster sowie den Einbau einer Heizung oder neue Heizkörper. Dass die Einhaltung der Hausordnung kontrolliert und durchgesetzt wird, ist nach wie vor ein Wunsch von Mietern.

 

„Die Wünsche und Anliegen unserer Mieter nehmen wir ernst“, so Geschäftsführer Torsten Regenstein. So werden die Modernisierung und Instandhaltung in den Wohngebäuden und Wohnungen, auch mit Einzelmodernisierungsmaßnahmen oder der Strangsanierung/ Badmodernisierung in einzelnen Gebäuden gemäß der Planung in den nächsten Jahren weiter fortgesetzt.

„Unsere Bemühungen um Service und Kundenorientierung wurden von den Mietern bei der Bewertung mit guten und sehr guten Noten weiterhin anerkannt“, so Regenstein. Entsprechend widme die gewobau diesem Bereich auch weiterhin große Aufmerksamkeit. 

Die nächste Mieterbefragung wird voraussichtlich wieder in vier Jahren durchgeführt.

 

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Soziodemographische Daten

Das Durchschnittsalter der gewobau Mieter (Haushaltsvorstand) liegt bei 53 Jahren; bei den Mieterhaushalten gibt es mit 31,6 % einen hohen Anteil an Familien und Alleinerziehenden; gefolgt von Singles /Paaren ab 65 Jahre (28,6%). Die Mieterhaushalte der gewobau umfassen durchschnittlich 2,5 Personen.

Das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen beläuft sich auf 1.996 Euro. Haupteinkommensquelle ist bei 56% der Haushalte Erwerbs-/Berufstätigkeit, bei 36% Rente.

 

Die Analyse der Kundenbindungspotenziale ergab, dass das Wohnungsunternehmen über einen hohen Anteil an sehr verbundenen und verbundenen Mietern verfügt. Im Durchschnitt wohnen gewobau Mieter mindestens 13,5 Jahre bei der gewobau Rüsselsheim.

 

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