gewobau Rüsselsheim
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Romantisches Kunstwerk für das Malerviertel Haßloch Nord

„Der Maler Anselm Feuerbach und sein Modell Nanna – eine Beziehungslandschaft“

Seit dem Frühjahr 2016 lobt die gewobau öffentlich sichtbare Kunstwerke an ihren Liegenschaften im „Malerviertel Haßloch-Nord“ aus, in dem die Straßen nach Künstlerinnen und Künstlern benannt sind. Zwei Kunstwerke, „Balkonien“ an der Ostfassade des Wohngebäudes Lenbachstraße 31 – 37 und „Holbeinplateau“ auf der Freifläche am Wohngebäude Holbeinstraße 3 – 7 wurden bereits umgesetzt und stießen gerade auch bei den Bewohnern und der Nachbarschaft auf breite und positive Resonanz.

Nun steht in diesem Jahr die Installation eines neuen Kunstwerks auf der Freifläche der Wohnanlage Feuerbach Straße 46 – 48 bevor. Das Preisgericht zur Fachjury „Malerviertel Haßloch Nord“ hat sich unter den acht eingereichten Entwürfen für die Arbeit „Der Maler Anselm Feuerbach und sein Modell Nanna – Eine Beziehungslandschaft“ der Berliner Künstlerin Caro Suerkemper entschieden.

 

 

Damit wird es an den Wohngebäuden in der Feuerbachstraße romantisch, denn den Maler und sein Model verband nicht nur eine berufliche Beziehung. Sechs Jahre lang war Anna Risi, der Maler gab ihr den Kosenamen Nanna, Modell, Muse und Geliebte von Anselm Feuerbach. Von dieser romantischen Beziehung erzählt das Kunstwerk auf poetische Weise. Auf dem Gelände, beidseitig der dort verlaufenden unterirdischen Versorgungs-/Entsorgungsleitung werden jeweils der Kopf des Malers und das Antlitz der Muse und Geliebten als überdimensionierte Kopfskulpturen, die von einem jeweils aufgeschütteten Grashügel umgeben sind, installiert. Damit sind sie künstlerische Schwerpunkte einer neuen kleinen „Parkhügellandschaft“. Bewohner und Nachbarn haben damit die Möglichkeit die Personen, um die es geht, sozusagen persönlich kennen zu lernen. Zugleich erleben sie ein fiktives Denkmal, das wie ein antikes Monument aus Marmor anmutet. Anselm Feuerbach in groß schaut dabei immerzu auf seine geliebte Nanna und auch sie schaut auf ihren Maler. „Eine romantische aber auch geheimnisvolle Note steckt im Kunstwerk“, erklärt der Juryvorsitzende Karl-Becker, der auch Vorsitzender des Kunstvereins Rüsselsheim ist.

 

Die Künstlerin Caro Suerkemper in ihrem Berliner Atelier bei der Kopfproduktion

Die Künstlerin Caro Suerkemper in ihrem Berliner Atelier bei der Kopfproduktion

 

„Für die gewobau erfüllt sich mit dem Kunstwerk, das im Spätsommer dieses Jahres installiert werden soll, auch das Ziel eine stärkere Identifizierung der Mieterschaft und der Nachbarn mit dem Wohngebiet zu erreichen“, sagt gewobau-Geschäftsführer Torsten Regenstein. Mit dem Kunstwerk wissen die Bewohner und Besucher nun wie der Maler und sein Modell aussahen und auch was sie füreinander fühlten. Anselm Feuerbach hat „seine“ Nanna in vielen seiner Gemälde, die oft mythologische Themen aus der Antike wie die Iphigenie zeigten, verewigt.

 

Künstlerin Caro Suerkemper schreibt zu ihrem Entwurf, dass gerade „das „Nichtsichtbare“, (Anmerkung - also das was sich unter den sichtbaren Kopfskulpturen befindet), „das Private, Intime und auch das für uns im Dunkel der Vergangenheit Verschwundene,.. thematisiert“.

 

Die Arbeit „Beziehungslandschaft“ biete eine überzeugende künstlerische Umsetzung der Aufgabenstellung, eine exzellente plastische Qualität und für den räumlichen Kontext eine außerordentliche ästhetische Präsenz“, erläutert der Juryvorsitzende Karl-Heinz Becker die Entscheidung des Preisgerichts. Die Jury befand, dass die Künstlerin sehr gut mit den Raumvorgaben umgegangen ist und auch mit dem Titel der Arbeit noch eine poetische Komponente gesetzt hat, so Karl-Heinz Becker. Dazu gehört auch die Kanalbedeckung auf dem Grundstück. Auch dieses Detail wird künstlerisch gestaltet und Namen, Lebensdaten und das Familienwappen Feuerbachs zeigen, flankiert von Nannas Profil.

 

Es wird ein besonderer Platz im Wohngebiet werden und das Wohnumfeld für die Mieterschaft und die Nachbarn weiter aufwerten und den Künstler Feuerbach den Menschen näherbringen, sind sich Torsten Regenstein und Karl-Heinz Becker einig.

 

Das Kunstwerk „Beziehungslandschaft“ soll der Öffentlichkeit im Spätsommer übergeben werden.

 

Eckdaten zum Kunstwerk

- Neu angelegte Grashügellandschaft auf der Liegenschaft Außengelände Feuerbachstraße 46 – 48

- Porträt-Kopf Anselm Feuerbach aus Marmorguss/Glasfasermatte, ca. 120 x 120 x 120 cm

- Gesicht „Nanna“ aus Marmorguss/Glasfasermatte, ca. 60 x 100 x 120 cm-

- Künstlerisch gestaltete Kanalabdeckung

 

Die Künstlerin Caro Suerkemper

1964 in Stuttgart geboren, lebt und arbeitet in Berlin, bildende Künstlerin;

studierte von 1984 – 1990 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und erhielt unter anderem das Landesgraduiertenstipendium Baden Württemberg und den Marianne Werefkin-Preis

 

Teilnahme an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen, z.B. 2019 – Guardini Stiftung Berlin, Museum der Bildenden Künste in Leipzig u.v.m.

 

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Romantisches Kunstwerk für das Malerviertel Haßloch Nord

„Der Maler Anselm Feuerbach und sein Modell Nanna – eine Beziehungslandschaft“

Seit dem Frühjahr 2016 lobt die gewobau öffentlich sichtbare Kunstwerke an ihren Liegenschaften im „Malerviertel Haßloch-Nord“ aus, in dem die Straßen nach Künstlerinnen und Künstlern benannt sind. Zwei Kunstwerke, „Balkonien“ an der Ostfassade des Wohngebäudes Lenbachstraße 31 – 37 und „Holbeinplateau“ auf der Freifläche am Wohngebäude Holbeinstraße 3 – 7 wurden bereits umgesetzt und stießen gerade auch bei den Bewohnern und der Nachbarschaft auf breite und positive Resonanz.

Nun steht in diesem Jahr die Installation eines neuen Kunstwerks auf der Freifläche der Wohnanlage Feuerbach Straße 46 – 48 bevor. Das Preisgericht zur Fachjury „Malerviertel Haßloch Nord“ hat sich unter den acht eingereichten Entwürfen für die Arbeit „Der Maler Anselm Feuerbach und sein Modell Nanna – Eine Beziehungslandschaft“ der Berliner Künstlerin Caro Suerkemper entschieden.

 

 

Damit wird es an den Wohngebäuden in der Feuerbachstraße romantisch, denn den Maler und sein Model verband nicht nur eine berufliche Beziehung. Sechs Jahre lang war Anna Risi, der Maler gab ihr den Kosenamen Nanna, Modell, Muse und Geliebte von Anselm Feuerbach. Von dieser romantischen Beziehung erzählt das Kunstwerk auf poetische Weise. Auf dem Gelände, beidseitig der dort verlaufenden unterirdischen Versorgungs-/Entsorgungsleitung werden jeweils der Kopf des Malers und das Antlitz der Muse und Geliebten als überdimensionierte Kopfskulpturen, die von einem jeweils aufgeschütteten Grashügel umgeben sind, installiert. Damit sind sie künstlerische Schwerpunkte einer neuen kleinen „Parkhügellandschaft“. Bewohner und Nachbarn haben damit die Möglichkeit die Personen, um die es geht, sozusagen persönlich kennen zu lernen. Zugleich erleben sie ein fiktives Denkmal, das wie ein antikes Monument aus Marmor anmutet. Anselm Feuerbach in groß schaut dabei immerzu auf seine geliebte Nanna und auch sie schaut auf ihren Maler. „Eine romantische aber auch geheimnisvolle Note steckt im Kunstwerk“, erklärt der Juryvorsitzende Karl-Becker, der auch Vorsitzender des Kunstvereins Rüsselsheim ist.

 

Die Künstlerin Caro Suerkemper in ihrem Berliner Atelier bei der Kopfproduktion

Die Künstlerin Caro Suerkemper in ihrem Berliner Atelier bei der Kopfproduktion

 

„Für die gewobau erfüllt sich mit dem Kunstwerk, das im Spätsommer dieses Jahres installiert werden soll, auch das Ziel eine stärkere Identifizierung der Mieterschaft und der Nachbarn mit dem Wohngebiet zu erreichen“, sagt gewobau-Geschäftsführer Torsten Regenstein. Mit dem Kunstwerk wissen die Bewohner und Besucher nun wie der Maler und sein Modell aussahen und auch was sie füreinander fühlten. Anselm Feuerbach hat „seine“ Nanna in vielen seiner Gemälde, die oft mythologische Themen aus der Antike wie die Iphigenie zeigten, verewigt.

 

Künstlerin Caro Suerkemper schreibt zu ihrem Entwurf, dass gerade „das „Nichtsichtbare“, (Anmerkung - also das was sich unter den sichtbaren Kopfskulpturen befindet), „das Private, Intime und auch das für uns im Dunkel der Vergangenheit Verschwundene,.. thematisiert“.

 

Die Arbeit „Beziehungslandschaft“ biete eine überzeugende künstlerische Umsetzung der Aufgabenstellung, eine exzellente plastische Qualität und für den räumlichen Kontext eine außerordentliche ästhetische Präsenz“, erläutert der Juryvorsitzende Karl-Heinz Becker die Entscheidung des Preisgerichts. Die Jury befand, dass die Künstlerin sehr gut mit den Raumvorgaben umgegangen ist und auch mit dem Titel der Arbeit noch eine poetische Komponente gesetzt hat, so Karl-Heinz Becker. Dazu gehört auch die Kanalbedeckung auf dem Grundstück. Auch dieses Detail wird künstlerisch gestaltet und Namen, Lebensdaten und das Familienwappen Feuerbachs zeigen, flankiert von Nannas Profil.

 

Es wird ein besonderer Platz im Wohngebiet werden und das Wohnumfeld für die Mieterschaft und die Nachbarn weiter aufwerten und den Künstler Feuerbach den Menschen näherbringen, sind sich Torsten Regenstein und Karl-Heinz Becker einig.

 

Das Kunstwerk „Beziehungslandschaft“ soll der Öffentlichkeit im Spätsommer übergeben werden.

 

Eckdaten zum Kunstwerk

- Neu angelegte Grashügellandschaft auf der Liegenschaft Außengelände Feuerbachstraße 46 – 48

- Porträt-Kopf Anselm Feuerbach aus Marmorguss/Glasfasermatte, ca. 120 x 120 x 120 cm

- Gesicht „Nanna“ aus Marmorguss/Glasfasermatte, ca. 60 x 100 x 120 cm-

- Künstlerisch gestaltete Kanalabdeckung

 

Die Künstlerin Caro Suerkemper

1964 in Stuttgart geboren, lebt und arbeitet in Berlin, bildende Künstlerin;

studierte von 1984 – 1990 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und erhielt unter anderem das Landesgraduiertenstipendium Baden Württemberg und den Marianne Werefkin-Preis

 

Teilnahme an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen, z.B. 2019 – Guardini Stiftung Berlin, Museum der Bildenden Künste in Leipzig u.v.m.

 

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