gewobau Rüsselsheim
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Geschäftsbericht 2019: Jahresüberschuss dient für künftige Investitionen im Neubau und für Modernisierungen

Die gewobau investiert als kommunales Wohnungsunternehmen weiterhin vor allem in den Neubau von Wohnungen und in die Modernisierung ihres Bestandes.

 

Gewobau wird in den nächsten vier Jahren rund 157 Millionen Euro investieren – Bis zum Jahr 2030 ist der Neubau von rund 970 Wohnungen geplant

 

„Die gewobau Rüsselsheim wird in den nächsten vier Jahren 157 Millionen Euro in Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen sowie in die Instandhaltung ihrer Wohnungen und Wohngebäude investieren“, erklärt Aufsichtsratsvorsitzender Oberbürgermeister Udo Bausch nach der jüngsten Aufsichtsratssitzung.

Der Aufsichtsrat hat aktuell den Jahresabschluss für das Jahr 2019 und die Planung für die Jahre 2020 bis 2024 genehmigt. Auf den Neubau entfallen dabei über 113 Millionen Euro, über 39 Millionen Euro werden für Modernisierungsmaßnahmen am Wohnungs- und Gebäudebestand und 34 Millionen Euro für die Instandhaltung aufgewendet. Mit dieser enormen Investitionsanstrengung engagiert sich die gewobau als kommunales Wohnungsunternehmen auch weiterhin auf dem sehr angespannten Wohnungsmarkt in Rüsselsheim am Main.

 

Neubauplanung bleibt Schwerpunkt

„Die Neubauplanung ist für uns derzeit neben den Großmodernisierungen ein Schwerpunkt“, betont Geschäftsführer Torsten Regenstein. Das Unternehmen könne vor allem durch Neubau auf vorhandenem und neuem, zugekauftem Gelände, Aufstockungen von Wohngebäuden und Umnutzungen von Liegenschaften insgesamt rund 970 Wohnungen neu schaffen. Zugleich stellt dieses Engagement für das Wohnen in Rüsselsheim aber auch einen wirtschaftlichen und personellen Kraftakt für das Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitenden dar.

 

Über 33 Millionen Euro Investitionen im nächsten Jahr geplant

Allein im kommenden Jahr 2021 plant die gewobau Investitionen von 33 Millionen Euro für Neubaumaßnahmen wie zum Beispiel das Wohn- und Geschäftshaus am Friedensplatz (ehemaliges Karstadtareal) und für Großmodernisierungen und Instandhaltungsmaßnahmen ein.

 

Im Geschäftsjahr 2019 investierte das Unternehmen über 26 Millionen Euro für Neubau, Modernisierungen und Instandhaltungen. Mit den fertig gestellten Wohnungen in der Frankfurter Straße 41, Taunusstraße 11 und Waldstraße 30 sowie den neu gestalteten Wohnungen in der Lenbachstraße 80 – 84 umfasst der Wohnungsbestand der gewobau zum 31.12.2019 nun 6.441 Wohnungen. 32,4 Prozent (2.086 Wohnungen) sind öffentlich gefördert.

 

Gewobau wirtschaftlich gesund und solide

„Wichtige Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung der gewobau enthält der vom Aufsichtsrat beschlossene Jahresabschluss 2019“, berichtete der Oberbürgermeister. Die gewobau sei auch mit diesen umfangreichen Investitionen weiterhin ein sehr gesundes und solides städtisches Unternehmen und habe wieder das uneingeschränkte Testat der Wirtschaftsprüfung erhalten. Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens befinden sich gemäß der Wirtschaftsprüfung in geordneten Verhältnissen. „Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage geben zu keinerlei Bedenken Anlass“, so der Aufsichtsratsvorsitzende. Damit dies auch so bleibe und um vor allem die künftigen großen Investitionsvorhaben, wie beispielweise den Neubau des Geschäfts- und Wohnhauses am Friedensplatz/Frankfurter Straße meistern zu können, habe der Aufsichtsrat beschlossen, den Jahresüberschuss 2019 in Höhe von 5,7 Millionen Euro wieder in die Bauerneuerungsrücklage einzustellen. „Wir brauchen den Jahressüberschuss als Eigenkapital für die intensiven und umfangreichen Investitionen, deshalb sind wir auch gehalten Überschüsse zu erwirtschaften, die wir dann wieder für den Wohnungsmarkt in Rüsselsheim am Main einsetzen.“, erklärt dazu der gewobau-Geschäftsführer.

 

Der Aufsichtsrat folgte dieser Argumentation: „Aufsichtsrat und Gesellschafter wollen die gewobau mit der Einstellung des Jahresüberschusses in die Bauerneuerungsrücklage für die weiteren geplanten Investitionen gerade im Bereich Neubau unterstützen.“, betont der Oberbürgermeister.

 

Baukosten steigen weiterhin

 

Die Wirtschaftlichkeit bei den Bau- und Modernisierungsmaßnahmen wird zusätzlich durch die weiter steigenden Kosten im Baubereich belastet. „Wir stellen eine weiterhin extreme Kostensteigerung beim Bauen fest.“, erläutert dazu Geschäftsführer Regenstein. Aktuell steigen die Kosten um fünf Prozent pro Jahr.

 

 „Das derzeit sehr teure Bauen führt für bestimmte Bevölkerungskreise zu eigentlich nicht mehr bezahlbaren Mieten“, weist Geschäftsführer Regenstein auf die künftige Situation am Mietwohnungsmarkt hin. Dies könne zwar durch öffentliche Förderung bis zu einem gewissen Grad aufgefangen werden. Je mehr bauliche Anforderungen und Auflagen besonders zur Energieeinsparung, aber auch zu Stellplatzsatzungen und anderen Bereichen gestellt würden, desto mehr werden sich die Mieten vom noch bezahlbaren Maß entfernen, erklärt der Geschäftsführer.

 

Weiterhin geringster Leerstand

 

Dass die Investitionen gerade in neue, modernisierte und zeitgemäße Wohnungen ein Gebot der Zeit und wirtschaftlich sinnvoll seien, zeige sich aber nicht zuletzt deutlich in der

Entwicklung des Leerstandes bei der gewobau, die seit Jahren einen sehr niedrigen Wert ausweise. Tatsächlich stand lediglich eine Wohnung am Ende des Jahres 2019 mangels Nachmieter leer, weitere 47 Wohnungen waren aufgrund von Modernisierungsvorhaben und -projekten nicht vermietet. Der marktbedingte Leerstand entspricht einem Anteil von 0,01%, bezogen auf die Gesamtanzahl der gewobau-Wohnungen.

 

Sehr niedrige Fluktuation zeigt den anhaltend angespannten Wohnungsmarkt in Rüsselsheim am Main

 

Mit 4,6 Prozent ist die Mieterwechselquote im Jahr 2019 auf ein historisch geringes Niveau gesunken. Lediglich 356 Mieter kündigten im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Wohnung bei der gewobau. Ungefähr jede fünfte Mietpartei zog auch wieder in eine Wohnung der gewobau ein. Insgesamt werten Aufsichtsratsvorsitzender und Geschäftsführer dies als ein weiteres Zeichen für den weiterhin angespannten Wohnungsmarkt, aber auch für die hohe Kundenzufriedenheit. „Aufgrund dieser geringen Fluktuation standen inklusive Neubau nur 381 Wohnungen zur Neu- oder Wiedervermietung zur Verfügung“, ergänzte Regenstein. Insgesamt übersteige die Nachfrage weiterhin das vorhandene Wohnungsangebot erheblich. 1.606 Mietinteressenten waren Ende des Jahres 2019 bei der gewobau registriert.

 

Bezahlbare Mietpreise

Auch im Geschäftsjahr 2019 hat die gewobau ihre Wohnungen zu deutlich unterdurchschnittlichen Mietpreisen am Rüsselsheimer Wohnungsmarkt angeboten. Mit einem Mietendurchschnitt von 6,47 Euro pro Quadratmeter und Monat (7,05 €/qm/Monat im freifinanzierten Wohnungssegment, 5,35 Euro/qm/Monat im öffentlich geförderten Wohnungssegment) bleibe die gewobau weiterhin bei der Kaltmiete deutlich unter dem Durchschnitt der sonst im Stadtgebiet gezahlten üblichen Mieten. In Rüsselsheim liegt der Marktmietendurchschnitt über alle Wohnungen gemäß Marktmietenbericht des Marktforschungsinstitut F + B, Hamburg bei 8,97 €/qm.

 

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Die gewobau investiert als kommunales Wohnungsunternehmen weiterhin vor allem in den Neubau von Wohnungen und in die Modernisierung ihres Bestandes.

 

Gewobau wird in den nächsten vier Jahren rund 157 Millionen Euro investieren – Bis zum Jahr 2030 ist der Neubau von rund 970 Wohnungen geplant

 

„Die gewobau Rüsselsheim wird in den nächsten vier Jahren 157 Millionen Euro in Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen sowie in die Instandhaltung ihrer Wohnungen und Wohngebäude investieren“, erklärt Aufsichtsratsvorsitzender Oberbürgermeister Udo Bausch nach der jüngsten Aufsichtsratssitzung.

Der Aufsichtsrat hat aktuell den Jahresabschluss für das Jahr 2019 und die Planung für die Jahre 2020 bis 2024 genehmigt. Auf den Neubau entfallen dabei über 113 Millionen Euro, über 39 Millionen Euro werden für Modernisierungsmaßnahmen am Wohnungs- und Gebäudebestand und 34 Millionen Euro für die Instandhaltung aufgewendet. Mit dieser enormen Investitionsanstrengung engagiert sich die gewobau als kommunales Wohnungsunternehmen auch weiterhin auf dem sehr angespannten Wohnungsmarkt in Rüsselsheim am Main.

 

Neubauplanung bleibt Schwerpunkt

„Die Neubauplanung ist für uns derzeit neben den Großmodernisierungen ein Schwerpunkt“, betont Geschäftsführer Torsten Regenstein. Das Unternehmen könne vor allem durch Neubau auf vorhandenem und neuem, zugekauftem Gelände, Aufstockungen von Wohngebäuden und Umnutzungen von Liegenschaften insgesamt rund 970 Wohnungen neu schaffen. Zugleich stellt dieses Engagement für das Wohnen in Rüsselsheim aber auch einen wirtschaftlichen und personellen Kraftakt für das Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitenden dar.

 

Über 33 Millionen Euro Investitionen im nächsten Jahr geplant

Allein im kommenden Jahr 2021 plant die gewobau Investitionen von 33 Millionen Euro für Neubaumaßnahmen wie zum Beispiel das Wohn- und Geschäftshaus am Friedensplatz (ehemaliges Karstadtareal) und für Großmodernisierungen und Instandhaltungsmaßnahmen ein.

 

Im Geschäftsjahr 2019 investierte das Unternehmen über 26 Millionen Euro für Neubau, Modernisierungen und Instandhaltungen. Mit den fertig gestellten Wohnungen in der Frankfurter Straße 41, Taunusstraße 11 und Waldstraße 30 sowie den neu gestalteten Wohnungen in der Lenbachstraße 80 – 84 umfasst der Wohnungsbestand der gewobau zum 31.12.2019 nun 6.441 Wohnungen. 32,4 Prozent (2.086 Wohnungen) sind öffentlich gefördert.

 

Gewobau wirtschaftlich gesund und solide

„Wichtige Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung der gewobau enthält der vom Aufsichtsrat beschlossene Jahresabschluss 2019“, berichtete der Oberbürgermeister. Die gewobau sei auch mit diesen umfangreichen Investitionen weiterhin ein sehr gesundes und solides städtisches Unternehmen und habe wieder das uneingeschränkte Testat der Wirtschaftsprüfung erhalten. Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens befinden sich gemäß der Wirtschaftsprüfung in geordneten Verhältnissen. „Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage geben zu keinerlei Bedenken Anlass“, so der Aufsichtsratsvorsitzende. Damit dies auch so bleibe und um vor allem die künftigen großen Investitionsvorhaben, wie beispielweise den Neubau des Geschäfts- und Wohnhauses am Friedensplatz/Frankfurter Straße meistern zu können, habe der Aufsichtsrat beschlossen, den Jahresüberschuss 2019 in Höhe von 5,7 Millionen Euro wieder in die Bauerneuerungsrücklage einzustellen. „Wir brauchen den Jahressüberschuss als Eigenkapital für die intensiven und umfangreichen Investitionen, deshalb sind wir auch gehalten Überschüsse zu erwirtschaften, die wir dann wieder für den Wohnungsmarkt in Rüsselsheim am Main einsetzen.“, erklärt dazu der gewobau-Geschäftsführer.

 

Der Aufsichtsrat folgte dieser Argumentation: „Aufsichtsrat und Gesellschafter wollen die gewobau mit der Einstellung des Jahresüberschusses in die Bauerneuerungsrücklage für die weiteren geplanten Investitionen gerade im Bereich Neubau unterstützen.“, betont der Oberbürgermeister.

 

Baukosten steigen weiterhin

 

Die Wirtschaftlichkeit bei den Bau- und Modernisierungsmaßnahmen wird zusätzlich durch die weiter steigenden Kosten im Baubereich belastet. „Wir stellen eine weiterhin extreme Kostensteigerung beim Bauen fest.“, erläutert dazu Geschäftsführer Regenstein. Aktuell steigen die Kosten um fünf Prozent pro Jahr.

 

 „Das derzeit sehr teure Bauen führt für bestimmte Bevölkerungskreise zu eigentlich nicht mehr bezahlbaren Mieten“, weist Geschäftsführer Regenstein auf die künftige Situation am Mietwohnungsmarkt hin. Dies könne zwar durch öffentliche Förderung bis zu einem gewissen Grad aufgefangen werden. Je mehr bauliche Anforderungen und Auflagen besonders zur Energieeinsparung, aber auch zu Stellplatzsatzungen und anderen Bereichen gestellt würden, desto mehr werden sich die Mieten vom noch bezahlbaren Maß entfernen, erklärt der Geschäftsführer.

 

Weiterhin geringster Leerstand

 

Dass die Investitionen gerade in neue, modernisierte und zeitgemäße Wohnungen ein Gebot der Zeit und wirtschaftlich sinnvoll seien, zeige sich aber nicht zuletzt deutlich in der

Entwicklung des Leerstandes bei der gewobau, die seit Jahren einen sehr niedrigen Wert ausweise. Tatsächlich stand lediglich eine Wohnung am Ende des Jahres 2019 mangels Nachmieter leer, weitere 47 Wohnungen waren aufgrund von Modernisierungsvorhaben und -projekten nicht vermietet. Der marktbedingte Leerstand entspricht einem Anteil von 0,01%, bezogen auf die Gesamtanzahl der gewobau-Wohnungen.

 

Sehr niedrige Fluktuation zeigt den anhaltend angespannten Wohnungsmarkt in Rüsselsheim am Main

 

Mit 4,6 Prozent ist die Mieterwechselquote im Jahr 2019 auf ein historisch geringes Niveau gesunken. Lediglich 356 Mieter kündigten im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Wohnung bei der gewobau. Ungefähr jede fünfte Mietpartei zog auch wieder in eine Wohnung der gewobau ein. Insgesamt werten Aufsichtsratsvorsitzender und Geschäftsführer dies als ein weiteres Zeichen für den weiterhin angespannten Wohnungsmarkt, aber auch für die hohe Kundenzufriedenheit. „Aufgrund dieser geringen Fluktuation standen inklusive Neubau nur 381 Wohnungen zur Neu- oder Wiedervermietung zur Verfügung“, ergänzte Regenstein. Insgesamt übersteige die Nachfrage weiterhin das vorhandene Wohnungsangebot erheblich. 1.606 Mietinteressenten waren Ende des Jahres 2019 bei der gewobau registriert.

 

Bezahlbare Mietpreise

Auch im Geschäftsjahr 2019 hat die gewobau ihre Wohnungen zu deutlich unterdurchschnittlichen Mietpreisen am Rüsselsheimer Wohnungsmarkt angeboten. Mit einem Mietendurchschnitt von 6,47 Euro pro Quadratmeter und Monat (7,05 €/qm/Monat im freifinanzierten Wohnungssegment, 5,35 Euro/qm/Monat im öffentlich geförderten Wohnungssegment) bleibe die gewobau weiterhin bei der Kaltmiete deutlich unter dem Durchschnitt der sonst im Stadtgebiet gezahlten üblichen Mieten. In Rüsselsheim liegt der Marktmietendurchschnitt über alle Wohnungen gemäß Marktmietenbericht des Marktforschungsinstitut F + B, Hamburg bei 8,97 €/qm.

 

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