gewobau Rüsselsheim
gewobau Rüsselsheim
gewobau Rüsselsheim
gewobau Rüsselsheim
gewobau Rüsselsheim
gewobau Rüsselsheim
gewobau Rüsselsheim

Kooperation im Interesse der Mieterschaft sehr erfolgreich

Seit 1998 und damit knapp 25 Jahre besteht die Zusammenarbeit von gewobau Rüsselsheim und der Neuen Wohnraumhilfe NWH gGmbH, Darmstadt. Was mit der Mietschuldnerberatung und der sozialpädagogischen Beratung begann, wurde in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten mit unter anderem Sanierungsberatungen und dem Lärmtelefon sowie weiteren Sonderprojekten fortgeführt und erweitert. Die Kooperation bewerten Doreen Petri, Geschäftsführerin der NWH gGmbH, und gewobau Geschäftsführer Torsten Regenstein als Erfolgsmodell in allen Bereichen.Und die Zahlen belegen dies auch eindrucksvoll. Von 639 Fällen von Mietschulden und Mieterstreitigkeiten, die von der NWH für die gewobau in den letzten fünf Jahren beraten und bearbeitet wurden, das sind nicht mal 2 Prozent der Mietverhältnisse des Unternehmens mit mehr als 6.500 Wohnungen pro Jahr, konnten rund 80 Prozent sofort oder durch Ratenzahlung ihr Mietkonto wieder ausgleichen.

 

 

Erhalt der Wohnung im Vordergrund
Wichtig war dabei vor allem auch der Erhalt der Wohnung, betont Geschäftsführerin Petri. „In den meisten Fällen konnten somit Räumungsklagen vermieden werden“, ergänzt Geschäftsführer Regenstein. Für das Wohnungsunternehmen bedeuten Räumungsklageverfahren nämlich einen hohen personellen Aufwand und hohe Kosten. „Wir arbeiten frei und können als Sozialarbeiter*innen die betroffenen Miethaushalte deshalb anders beraten als Vermieter, die dann ja auch Konfliktpartei wären“, so Doreen Petri. Die NWH biete mit der Beratung ein präventives Angebot mit sozialer Ausrichtung, das schon weit vor der Räumungsklage beginne. Die Kundenbetreuung der gewobau reagiere auch schon frühzeitig im Vorfeld, erklärt Maike Karner, für die gewobau zuständige Bereichsleiterin bei der NWH, wenn Auffälligkeiten bei einem Miethaushalt auftreten. Bei der gewobau habe es im gesamten Zeitraum von 5 Jahren nur 21 Räumungsklagen gegeben, sagt Anke Luciano, seit April  neue Abteilungsleiterin Wohnungswirtschaft bei der gewobau. Und von diesen konnten auch die meisten rechtzeitig wieder abgewendet werden.

Erfolgsmodell Lärmtelefon

Auch beim Lärmtelefon, das 2004 auf Initiative der gewobau eingerichtet und mit der Neuen Wohnraumhilfe organisiert und durchgeführt wird, hat sich die Kooperation bewährt. Über 90 Prozent von Mieterbeschwerden bei der gewobau haben mit dem Thema Lärm zu tun. Von den 288 (2020: 344 Fälle) Lärmbeschwerden im Jahr 2021 wurden 215(2020: 291 Fälle) und damit rund Dreiviertel direkt über das Lärmtelefon aufgenommen und bearbeitet. Die drei Lärm-Telefonteams fahren dann vor Ort und klären die Situation und vermitteln. Das gelingt zum überwiegenden Teil, die jährlichen Fälle verringern sich deutlich. Wichtig sei hierbei, betont NWH-Geschäftsführerin Petri, dass sich die Beschwerdeführenden ernst genommen fühlen und dass sofort reagiert werde, zumeist stecke keine Streitabsicht dahinter. Vielmehr sei den meisten Lärmverursachern gar nicht bewusst, dass die Nachbarn sich gestört fühlen könnten.

 

 

Zukunftsthemen: Tauschbörse und Mieter*innenberatung zu Energiekosten

Bei den Sonderprojekten sticht in der Zusammenarbeit von gewobau und NWH natürlich auch das Quartiersmanagement hervor. Bereits zu Beginn des Nachbarschaftsprojektes Böllensee-Siedlung wie auch beim Quartiersmanagement Berliner Viertel war die Neue Wohnraumhilfe für die Partner vor Ort tätig, akquirierte Fördermittel, initiierte den Quartiersladen Q 17 und war von Anfang an in die Angebote der lokalen Initiativen eingebunden. „Die Projekte haben sich damit gut in die Selbständigkeit entwickelt“, erklärt Geschäftsführer Regenstein. Im Berliner Viertel hat mit dem Sozialpsychiatrischen Vereins SPV und mit der evangelischen Martinsgemeinde in der Böllensee-Siedlung nun jeweils auch ein lokaler Akteur vor Ort die Organisation übernommen.

Da sich die Zusammenarbeit über nun rund 25 Jahre so erfolgreich gestaltete, überlegen die Partner auch weitere Themen aufzunehmen, zum Beispiel die Tauschbörse für den Wohnungstausch der Generationen und aktuell die Mieter*innen-Beratung zum Anstieg von Lebenshaltungs- und Energiekosten.

 

zurück zur Übersicht

  • Wohn- und Büroflächen

    Attraktive Wohn- und Büroflächen der gewobau Rüsselsheim sofort und provisionsfrei verfügbar

    » zu den Wohnungen » zu den Gewerbeflächen

     
  • Öffentliche Ausschreibungen der gewobau

    Gewerbliche Unternehmen und Dienstleister finden hier die Gelegenheit, sich an unseren Gewerke spezifischen Ausschreibungen online bei SUBREPORT zu beteiligen.

    » zu subreport

Kooperation im Interesse der Mieterschaft sehr erfolgreich

Seit 1998 und damit knapp 25 Jahre besteht die Zusammenarbeit von gewobau Rüsselsheim und der Neuen Wohnraumhilfe NWH gGmbH, Darmstadt. Was mit der Mietschuldnerberatung und der sozialpädagogischen Beratung begann, wurde in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten mit unter anderem Sanierungsberatungen und dem Lärmtelefon sowie weiteren Sonderprojekten fortgeführt und erweitert. Die Kooperation bewerten Doreen Petri, Geschäftsführerin der NWH gGmbH, und gewobau Geschäftsführer Torsten Regenstein als Erfolgsmodell in allen Bereichen.Und die Zahlen belegen dies auch eindrucksvoll. Von 639 Fällen von Mietschulden und Mieterstreitigkeiten, die von der NWH für die gewobau in den letzten fünf Jahren beraten und bearbeitet wurden, das sind nicht mal 2 Prozent der Mietverhältnisse des Unternehmens mit mehr als 6.500 Wohnungen pro Jahr, konnten rund 80 Prozent sofort oder durch Ratenzahlung ihr Mietkonto wieder ausgleichen.

 

 

Erhalt der Wohnung im Vordergrund
Wichtig war dabei vor allem auch der Erhalt der Wohnung, betont Geschäftsführerin Petri. „In den meisten Fällen konnten somit Räumungsklagen vermieden werden“, ergänzt Geschäftsführer Regenstein. Für das Wohnungsunternehmen bedeuten Räumungsklageverfahren nämlich einen hohen personellen Aufwand und hohe Kosten. „Wir arbeiten frei und können als Sozialarbeiter*innen die betroffenen Miethaushalte deshalb anders beraten als Vermieter, die dann ja auch Konfliktpartei wären“, so Doreen Petri. Die NWH biete mit der Beratung ein präventives Angebot mit sozialer Ausrichtung, das schon weit vor der Räumungsklage beginne. Die Kundenbetreuung der gewobau reagiere auch schon frühzeitig im Vorfeld, erklärt Maike Karner, für die gewobau zuständige Bereichsleiterin bei der NWH, wenn Auffälligkeiten bei einem Miethaushalt auftreten. Bei der gewobau habe es im gesamten Zeitraum von 5 Jahren nur 21 Räumungsklagen gegeben, sagt Anke Luciano, seit April  neue Abteilungsleiterin Wohnungswirtschaft bei der gewobau. Und von diesen konnten auch die meisten rechtzeitig wieder abgewendet werden.

Erfolgsmodell Lärmtelefon

Auch beim Lärmtelefon, das 2004 auf Initiative der gewobau eingerichtet und mit der Neuen Wohnraumhilfe organisiert und durchgeführt wird, hat sich die Kooperation bewährt. Über 90 Prozent von Mieterbeschwerden bei der gewobau haben mit dem Thema Lärm zu tun. Von den 288 (2020: 344 Fälle) Lärmbeschwerden im Jahr 2021 wurden 215(2020: 291 Fälle) und damit rund Dreiviertel direkt über das Lärmtelefon aufgenommen und bearbeitet. Die drei Lärm-Telefonteams fahren dann vor Ort und klären die Situation und vermitteln. Das gelingt zum überwiegenden Teil, die jährlichen Fälle verringern sich deutlich. Wichtig sei hierbei, betont NWH-Geschäftsführerin Petri, dass sich die Beschwerdeführenden ernst genommen fühlen und dass sofort reagiert werde, zumeist stecke keine Streitabsicht dahinter. Vielmehr sei den meisten Lärmverursachern gar nicht bewusst, dass die Nachbarn sich gestört fühlen könnten.

 

 

Zukunftsthemen: Tauschbörse und Mieter*innenberatung zu Energiekosten

Bei den Sonderprojekten sticht in der Zusammenarbeit von gewobau und NWH natürlich auch das Quartiersmanagement hervor. Bereits zu Beginn des Nachbarschaftsprojektes Böllensee-Siedlung wie auch beim Quartiersmanagement Berliner Viertel war die Neue Wohnraumhilfe für die Partner vor Ort tätig, akquirierte Fördermittel, initiierte den Quartiersladen Q 17 und war von Anfang an in die Angebote der lokalen Initiativen eingebunden. „Die Projekte haben sich damit gut in die Selbständigkeit entwickelt“, erklärt Geschäftsführer Regenstein. Im Berliner Viertel hat mit dem Sozialpsychiatrischen Vereins SPV und mit der evangelischen Martinsgemeinde in der Böllensee-Siedlung nun jeweils auch ein lokaler Akteur vor Ort die Organisation übernommen.

Da sich die Zusammenarbeit über nun rund 25 Jahre so erfolgreich gestaltete, überlegen die Partner auch weitere Themen aufzunehmen, zum Beispiel die Tauschbörse für den Wohnungstausch der Generationen und aktuell die Mieter*innen-Beratung zum Anstieg von Lebenshaltungs- und Energiekosten.

 

zurück zur Übersicht

gewobau Newsletter

» jetzt abonnieren

Aktuell

  •  

    Neues Kunstwerk im Malerviertel Haßloch-Nord

    Juryentscheidung für die Ostfassade der Wohnanlage Adolf-von-Menzel Str. 6-10

    Weiterlesen ...

Veranstaltungen

  • 19. gewobau Schreibwerkstatt mit Autor Nevfel Cumart

    Förderung im Rahmen der Rüsselsheimer Lesewochen

    Weiterlesen ...

Wohn- und Büroflächen

Sie suchen eine moderne, bezahlbare Wohnung oder
Bürofläche? Bei der gewobau mit einem Bestand

von rund 6.500 Wohnungen werden Sie fündig:

» zu den Wohnungen

» zu den Gewerbeflächen

» zur Registrierung

Öffentliche Ausschreibungen

Gewerbliche Unternehmen und Dienstleister

können sich an unseren Gewerke

spezifischen Ausschreibungen über

SUBREPORT beteiligen.

» zu subreport