gewobau Rüsselsheim
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Heizen und Lüften

Gefühlte Behaglichkeit beim Wohnklima
Behaglich fühlt sich der Mensch bei angenehmer Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Am angenehmsten werden bei Temperaturen von 20-22°C Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 55% empfunden (siehe auch die Anmerkungen zur Lüftung). Wegen der Temperaturstrahlung hängt das Temperaturempfinden nicht nur von der Temperatur der Raumluft, sondern auch von der Temperatur der Umgrenzungsflächen ab. Durch Wärmedämmmaßnahmen erhöht sich die Behaglichkeit und damit der Wohnkomfort in einem Gebäude oft erheblich, weil die Flächen nicht mehr kalt wirken. Umgekehrt kommt es in schlecht gedämmten Objekten auch zu großen Temperaturunterschieden und Zugerscheinungen. Vor allem die niedrigen Oberflächentemperaturen führen zum Unbehaglichkeitsempfinden. Die kalte Wand strahlt Kälte aus, so dass der Mensch auch bei normalen oder erhöhten Raumtemperaturen friert. Umgekehrt fühlt sich ein Mensch auch bei normalen oder abgesenkten Raumtemperaturen wohl, wenn die Wand "warm" ist. Günstig sind daher auch Flächenheizungen (Wand- Fußbodenheizung), da hier ein großer Teil der Hülle Wärme abstrahlt. Eine gut gedämmte Gebäudehülle erhöht die Oberflächentemperatur der Bauteile erheblich. Nach der Dämmung kann kann man also nicht nur mit deutlich verringerten Transmissionswärmeverlusten rechnen, sondern die Raumtemperatur etwas herunternehmen. Ein Grad geringere Raumtemperatur bedeutet rund 6% Energieeinsparung!

 

Richtig Lüften
Bei Maßnahmen, die die Dichtigkeit des Gebäudes verbessern (Abdichten von Fenstern und Türen, Erneuerung von Fenstern und Türen etc.), ist auf das richtige Be- und Entlüften zu achten. Der aus hygienischen und feuchtbedingten Gründen erforderliche Luftwechsel, stellt sich in der Regel durch die vorhandenen Undichtigkeiten der Fugen von selbst ein. So ergibt sich ein unkontrollierbarer und größerer Lüftungswärmeverlust als erforderlich. Bei abgedichteten bzw. modernen Fenstern reduzieren sich die Fugenverluste so, dass der erforderliche Luftwechsel durch ein angepasstes Nutzerverhalten erreicht werden muss. Entscheidend ist richtiges Lüften, da die Verluste durch zu lange oder ständig geöffnete oder gekippte Fenster beachtlich sind. Erfolgt kein Austausch der feuchten Raumluft, so kann es durch Kondensation an den Wänden zu Feuchtschäden bis hin zu Schimmelpilzbildung kommen. Tag für Tag müssen in einer Wohnung etwa 10-15 Liter Wasser weggelüftet werden und bei vielen Zimmerpflanzen noch mehr. Ein Mindestmaß an Lüftung ist zudem für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner erforderlich (Ausdünstungen aus Möbeln und Textilien). Ein maschinelles, mechanisches und damit kontrollierbares Be- bzw. Entfüften mit Lüftungsanlage setzt hohe Anforderungen an das Gebäude.


Haus und Mieterinfos Heizen und Lüften

 

 

 

 

 

"Richtig Heizen und Lüften"

Der gewobau-Clip mit vielen Tipps rund ums Thema
deutsche Version    türkische Version    arabische Version


Als Regel gilt: Besser häufiger kurz lüften (Stoßlüftung) als Dauerkippstellung der Fenster! Ferner sollen folgende Regeln beachtet werden:

Ökonomisch und günstig ist kurzes kräftiges Stoßlüften etwa 3 bis 4 mal täglich in Abhängigkeit von der Außentemperatur jeweils 2-7 Minuten, in den Übergangszeiten 10-15 Minuten. Bei Durchzug wird die verbrauchte Raumluft schneller ersetzt. Dauerlüften durch das Kippen eines oder mehrerer Fenster in der Heizperiode sollte unterbleiben! Das ist für den erforderlichen Luftaustausch nahezu nutzlos und verschwendet unnötig Energie.

 

- Feuchtigkeit sollte dort durch die Fenster abgeführt werden, wo sie entsteht (Bad, Küche,...)

- Warme (verbrauchte) Luft nicht in kalte bzw. ungeheizte Räume leiten.

- Türen zwischen Räumen bis zu 4°C Temperaturunterschied geschlossen halten

- Kellerräume auch im Winter maximal 10 Minuten täglich lüften

  (nur dann kann einströmende kalte trockene Luft Feuchtigkeit aufnehmen)

- Langes Dauerlüften vermeiden (Oberflächen kühlen aus).

- Schlafzimmer mehrmals täglich kurz lüften, Textilien u. Möbel nehmen Wasser auf

  (es fällt ca. 400g pro Person und Nacht an).


Zur Vermeidung von Schimmel sollten keine Schränke und große Bilder an ungedämmte Außenwände gestellt oder gehängt werden.

Allgemeine Heiz- und Energiespartipps

In Wohn- und Arbeitsräumen reicht eine Temperatur von 20°C - 22°C Celsius aus. Nachts und in ungenutzten Räumen sollte die Temperatur auf etwa 15°C gesenkt werden. Unsere Empfehlung für andere Räume: in der Küche, wo Kühlschrank, Herd und Spülmaschine mitheizen und im Schlafzimmer 18°C nicht unterschreiten. Entscheidend ist hier die individuelle Behaglichkeitstemperatur. Sie hängt vor allem von der raumseitigen Oberflächentemperatur der Wände und Fenster ab.

 

Die Senkung der Raumtemperatur durchschnittlich nur um 1°C, spart rund 6% Heizkosten.

Bei Abwesenheit sollte die Temperatur auf 15°C, bei längerer Abwesenheit auf 12°C eingestellt werden. Während der Nachtstunden sollte die Raumtemperatur in Wohn- und Arbeitsräumen möglichst um 5°C gesenkt werden. Moderne Heizungsanlagen ermöglichen eine zentral gesteuerte Absenkung der Raumtemperatur. Nachts Rolläden, Fensterläden und Gardinen schließen. Bei tiefen Außentemperaturen treten die höchsten Wärmeverluste über Glas und Rahmen auf. Allein Rollläden können Wärmeverluste um mehr als 20% verringern. Vorhänge um weitere 10%. Heizkörper sollten nicht durch Möbel, Gardinen oder ähnliches verstellt werden, da die erwärmte Luft sonst nicht zirkulieren kann.


Was spart am meisten Energie und damit Kosten?
Die Zentralheizungen der Gebäude sind witterungsgeführt. Dies bedeutet die Außenfühler signalisieren den Anlagen bei kalter Witterung entsprechend die Heizwassertemperatur der Anlage (Kessel und Pumpen) zu steuern. Wichtig ist dabei die Zirkulation der Heizwärme in den Wohnungen. Die Berater zeigen zum Beispiel wie Heizkörper in den Wohnungen eingestellt werden können und wie man im frisch wärmegedämmten Wohnhaus am besten lüftet. Außerdem informieren sie wie man die Möbel im Zimmer geschickt anordnet, um der Wärme den nötigen Zirkulationsraum zu lassen. „Die guten und sehr guten Bewertungen unseres neuen Beratungsangebotes zeigen uns, dass das Thema von unseren Mietern als sehr wichtig erachtet wird“, betont der Geschäftsführer Torsten Regenstein. „Viele Fragen konnten die Schornsteinfegermeister direkt im zirka einstündigen Beratungsgespräch vor Ort in den Wohnungen beantworten und Missverständnisse zum Umgang mit der neuen Heizung ausräumen“, berichtet Regenstein. Die gewobau führt das Projekt deshalb weiter.

Neben den energiesparenden Maßnahmen bei Neubau und Modernisierung von Wohnungen und Wohngebäuden spielt natürlich die richtige Nutzung der Wohnung eine wichtige Rolle. Erstmals hat die gewobau dazu einen Lehrfilm erstellt. Er ist ab sofort auf der Homepage der gewobau unter der Rubrik/Menüpunkt  „Haus- und Mieterinfos“ und unter „Wohnen mit neuer Energie/Energiesparen/Heizen und Lüften“ zu sehen. Er heißt „Richtig heizen und lüften“ und zeigt in unterhaltsamen Szenen, wie man es richtig macht. Erklärt wird dabei wo die Heizenergie herkommt, wie sich das Raumklima zusammensetzt und wie man durch das richtige Verhalten ein angenehmes Raumklima schafft. Etwa 3-Minuten dauert der Film mit den „Dörflers“, einem erfundenen/fiktiven Ehepaar aus der Spitzwegstraße in Rüsselsheim. Anschauen lohnt sich. Der Film ist in verschiedenen Versionen mit freundsprachigen Untertiteln zu sehen. Er wird auch bei Mieterversammlungen zum Thema Heizung und Modernisierung gezeigt werden. Die neue Filmreihe der gewobau wird mit weiteren Themen fortgesetzt.

 

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Heizen und Lüften

Gefühlte Behaglichkeit beim Wohnklima
Behaglich fühlt sich der Mensch bei angenehmer Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Am angenehmsten werden bei Temperaturen von 20-22°C Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 55% empfunden (siehe auch die Anmerkungen zur Lüftung). Wegen der Temperaturstrahlung hängt das Temperaturempfinden nicht nur von der Temperatur der Raumluft, sondern auch von der Temperatur der Umgrenzungsflächen ab. Durch Wärmedämmmaßnahmen erhöht sich die Behaglichkeit und damit der Wohnkomfort in einem Gebäude oft erheblich, weil die Flächen nicht mehr kalt wirken. Umgekehrt kommt es in schlecht gedämmten Objekten auch zu großen Temperaturunterschieden und Zugerscheinungen. Vor allem die niedrigen Oberflächentemperaturen führen zum Unbehaglichkeitsempfinden. Die kalte Wand strahlt Kälte aus, so dass der Mensch auch bei normalen oder erhöhten Raumtemperaturen friert. Umgekehrt fühlt sich ein Mensch auch bei normalen oder abgesenkten Raumtemperaturen wohl, wenn die Wand "warm" ist. Günstig sind daher auch Flächenheizungen (Wand- Fußbodenheizung), da hier ein großer Teil der Hülle Wärme abstrahlt. Eine gut gedämmte Gebäudehülle erhöht die Oberflächentemperatur der Bauteile erheblich. Nach der Dämmung kann kann man also nicht nur mit deutlich verringerten Transmissionswärmeverlusten rechnen, sondern die Raumtemperatur etwas herunternehmen. Ein Grad geringere Raumtemperatur bedeutet rund 6% Energieeinsparung!

 

Richtig Lüften
Bei Maßnahmen, die die Dichtigkeit des Gebäudes verbessern (Abdichten von Fenstern und Türen, Erneuerung von Fenstern und Türen etc.), ist auf das richtige Be- und Entlüften zu achten. Der aus hygienischen und feuchtbedingten Gründen erforderliche Luftwechsel, stellt sich in der Regel durch die vorhandenen Undichtigkeiten der Fugen von selbst ein. So ergibt sich ein unkontrollierbarer und größerer Lüftungswärmeverlust als erforderlich. Bei abgedichteten bzw. modernen Fenstern reduzieren sich die Fugenverluste so, dass der erforderliche Luftwechsel durch ein angepasstes Nutzerverhalten erreicht werden muss. Entscheidend ist richtiges Lüften, da die Verluste durch zu lange oder ständig geöffnete oder gekippte Fenster beachtlich sind. Erfolgt kein Austausch der feuchten Raumluft, so kann es durch Kondensation an den Wänden zu Feuchtschäden bis hin zu Schimmelpilzbildung kommen. Tag für Tag müssen in einer Wohnung etwa 10-15 Liter Wasser weggelüftet werden und bei vielen Zimmerpflanzen noch mehr. Ein Mindestmaß an Lüftung ist zudem für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner erforderlich (Ausdünstungen aus Möbeln und Textilien). Ein maschinelles, mechanisches und damit kontrollierbares Be- bzw. Entfüften mit Lüftungsanlage setzt hohe Anforderungen an das Gebäude.


Haus und Mieterinfos Heizen und Lüften

 

 

 

 

 

"Richtig Heizen und Lüften"

Der gewobau-Clip mit vielen Tipps rund ums Thema
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Als Regel gilt: Besser häufiger kurz lüften (Stoßlüftung) als Dauerkippstellung der Fenster! Ferner sollen folgende Regeln beachtet werden:

Ökonomisch und günstig ist kurzes kräftiges Stoßlüften etwa 3 bis 4 mal täglich in Abhängigkeit von der Außentemperatur jeweils 2-7 Minuten, in den Übergangszeiten 10-15 Minuten. Bei Durchzug wird die verbrauchte Raumluft schneller ersetzt. Dauerlüften durch das Kippen eines oder mehrerer Fenster in der Heizperiode sollte unterbleiben! Das ist für den erforderlichen Luftaustausch nahezu nutzlos und verschwendet unnötig Energie.

 

- Feuchtigkeit sollte dort durch die Fenster abgeführt werden, wo sie entsteht (Bad, Küche,...)

- Warme (verbrauchte) Luft nicht in kalte bzw. ungeheizte Räume leiten.

- Türen zwischen Räumen bis zu 4°C Temperaturunterschied geschlossen halten

- Kellerräume auch im Winter maximal 10 Minuten täglich lüften

  (nur dann kann einströmende kalte trockene Luft Feuchtigkeit aufnehmen)

- Langes Dauerlüften vermeiden (Oberflächen kühlen aus).

- Schlafzimmer mehrmals täglich kurz lüften, Textilien u. Möbel nehmen Wasser auf

  (es fällt ca. 400g pro Person und Nacht an).


Zur Vermeidung von Schimmel sollten keine Schränke und große Bilder an ungedämmte Außenwände gestellt oder gehängt werden.

Allgemeine Heiz- und Energiespartipps

In Wohn- und Arbeitsräumen reicht eine Temperatur von 20°C - 22°C Celsius aus. Nachts und in ungenutzten Räumen sollte die Temperatur auf etwa 15°C gesenkt werden. Unsere Empfehlung für andere Räume: in der Küche, wo Kühlschrank, Herd und Spülmaschine mitheizen und im Schlafzimmer 18°C nicht unterschreiten. Entscheidend ist hier die individuelle Behaglichkeitstemperatur. Sie hängt vor allem von der raumseitigen Oberflächentemperatur der Wände und Fenster ab.

 

Die Senkung der Raumtemperatur durchschnittlich nur um 1°C, spart rund 6% Heizkosten.

Bei Abwesenheit sollte die Temperatur auf 15°C, bei längerer Abwesenheit auf 12°C eingestellt werden. Während der Nachtstunden sollte die Raumtemperatur in Wohn- und Arbeitsräumen möglichst um 5°C gesenkt werden. Moderne Heizungsanlagen ermöglichen eine zentral gesteuerte Absenkung der Raumtemperatur. Nachts Rolläden, Fensterläden und Gardinen schließen. Bei tiefen Außentemperaturen treten die höchsten Wärmeverluste über Glas und Rahmen auf. Allein Rollläden können Wärmeverluste um mehr als 20% verringern. Vorhänge um weitere 10%. Heizkörper sollten nicht durch Möbel, Gardinen oder ähnliches verstellt werden, da die erwärmte Luft sonst nicht zirkulieren kann.


Was spart am meisten Energie und damit Kosten?
Die Zentralheizungen der Gebäude sind witterungsgeführt. Dies bedeutet die Außenfühler signalisieren den Anlagen bei kalter Witterung entsprechend die Heizwassertemperatur der Anlage (Kessel und Pumpen) zu steuern. Wichtig ist dabei die Zirkulation der Heizwärme in den Wohnungen. Die Berater zeigen zum Beispiel wie Heizkörper in den Wohnungen eingestellt werden können und wie man im frisch wärmegedämmten Wohnhaus am besten lüftet. Außerdem informieren sie wie man die Möbel im Zimmer geschickt anordnet, um der Wärme den nötigen Zirkulationsraum zu lassen. „Die guten und sehr guten Bewertungen unseres neuen Beratungsangebotes zeigen uns, dass das Thema von unseren Mietern als sehr wichtig erachtet wird“, betont der Geschäftsführer Torsten Regenstein. „Viele Fragen konnten die Schornsteinfegermeister direkt im zirka einstündigen Beratungsgespräch vor Ort in den Wohnungen beantworten und Missverständnisse zum Umgang mit der neuen Heizung ausräumen“, berichtet Regenstein. Die gewobau führt das Projekt deshalb weiter.

Neben den energiesparenden Maßnahmen bei Neubau und Modernisierung von Wohnungen und Wohngebäuden spielt natürlich die richtige Nutzung der Wohnung eine wichtige Rolle. Erstmals hat die gewobau dazu einen Lehrfilm erstellt. Er ist ab sofort auf der Homepage der gewobau unter der Rubrik/Menüpunkt  „Haus- und Mieterinfos“ und unter „Wohnen mit neuer Energie/Energiesparen/Heizen und Lüften“ zu sehen. Er heißt „Richtig heizen und lüften“ und zeigt in unterhaltsamen Szenen, wie man es richtig macht. Erklärt wird dabei wo die Heizenergie herkommt, wie sich das Raumklima zusammensetzt und wie man durch das richtige Verhalten ein angenehmes Raumklima schafft. Etwa 3-Minuten dauert der Film mit den „Dörflers“, einem erfundenen/fiktiven Ehepaar aus der Spitzwegstraße in Rüsselsheim. Anschauen lohnt sich. Der Film ist in verschiedenen Versionen mit freundsprachigen Untertiteln zu sehen. Er wird auch bei Mieterversammlungen zum Thema Heizung und Modernisierung gezeigt werden. Die neue Filmreihe der gewobau wird mit weiteren Themen fortgesetzt.

 

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