Das "Eingangstor" zum Malerviertel Haßloch-Nord
Unser Rundgang beginnt am „Eingangstor“. Die bepflanzte Installation mit dem beleuchteten Titel „Malerviertel Haßloch-Nord“ weist auf die Besonderheit des Wohnquartiers hin, in dem alle Straßennamen nach Malerinnen und Malern benannt sind.
Zielsetzung und Hintergrund zum "Malerviertel Haßloch-Nord"
Die gewobau Rüsselsheim hat dort in den letzten 20 Jahren ihre bestehenden Wohnanlagen modernisiert und energetisch ertüchtigt sowie neue Wohngebäude gebaut und damit dem Wohngebiet ein attraktives Aussehen gegeben. Im Zuge dieses Engagements lag es nahe, mit Kunstprojekten eine stärkere Identifizierung der Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Gebiet zu ermöglichen. So wurde im Jahr 2016 der Kunstwettbewerb „Malerviertel Haßloch Nord“ ausgelobt. Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler werden dabei jährlich eingeladen, Kunstwerke für den öffentlichen Raum zu entwickeln, die sich inhaltlich mit den Namensgebern der Straßen im Malerviertel – bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten der Kunstgeschichte – auseinandersetzen. Die Fachjury „Malerviertel Haßloch-Nord“ wählt dann aus den eingereichten Arbeiten und Modellen das Kunstwerk des jeweiligen Standortes zur Umsetzung aus. Aktuell sind mit dem Vorläufer „Erinnern und Vergessen“ der Rüsselsheimer Künstlergruppe "Wendemaler" aus dem Jahr 1993 sieben Kunstwerke realisiert. In diesem Jahr 2026 folgt noch die Installation des Kunstwerkes „Insel des Pan“. Und auch für das nächste Kunstwerk in der Moritz-von-Schwind-Straße hat der Kunstwettbewerb schon begonnen.