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Energetische Sanierungen der gewobau: Projekt Hasengrund 70 – 72

Abteilungsleiter Lian Moiba und Geschäftsführer Torsten Regenstein vor den neuen Luft-Wärmepumpen der Wohnanlage

Im Sinne der angestrebten Klimaneutralität spielen Wohngebäude eine besondere Rolle, vor allem auch Bestandsgebäude aus früheren Baujahren.
Seit Jahren modernisiert die gewobau Wohnungen und Wohngebäude und damit sind aktuell mehr als 60 Prozent des Bestandes im Rahmen von Großmodernisierungen und energetischen Modernisierungen bereits gedämmt worden. Es wurden darüber hinaus Dächer gedämmt, neue Fenster eingebaut, Vorstellbalkone und moderne Heizsysteme installiert.

Hohes Einsparpotenzial der Wohngebäude Hasengrund 70 -72 möglich

Ein aktuelles Beispiel sind zwei Wohngebäude im Quartier Hasengrund. Die achtgeschossigen Gebäude Im Hasengrund 70 -72 mit insgesamt 60 Wohnungen wurden seit März des letzten Jahres 2023 saniert. Dies bedeutet die Gebäudehülle wurde mit einem Wärmedämm-Verbundsystem versehen und das bestehende Flachdach wurde gedämmt und auf den aktuellen Stand des Arbeitsschutzes gebracht. In der Haustechnik ersetzen vier Wärmepumpen die vorherigen beiden Gaskessel. Das neue Heizkonzept sieht vor, dass nur noch zwei Luft-Wärmepumpen je ein Haus mit Heizwärme versorgen, es gibt dort keine Gasheizung mehr.

Hasengrund 70

Foto:Abteilungsleiter Lian Moiba und Geschäftsführer Torsten Regensein vor dem neu gestalteten Hauseingang Hasengrund 70

Auf den beiden sanierten Flachdächern wurden Photovoltaikanlagen installiert, die ihren regenerativen Strom in den jeweiligen Allgemeinstromzähler der Hauseingänge einspeisen und neben den Aufzugsanlagen, der Treppenhausbeleuchtung auch die Luftwärmepumpen mitversorgen und helfen den Stromverbrauch zu senken. Alle Heizkörper in allen Wohnungen, das waren rund 348 Stück, wurden ausgetauscht und anschließend erfolgte der hydraulische Abgleich für das gesamte neue Heizsystem.
„Wir versprechen uns mit der Gesamtmaßnahme ein Energieeinsparpotenzial von 83 Prozent und 66 Prozent weniger CO2 –Ausstoß, das sind zirka 141 Tonnen CO2 pro Jahr weniger.“, erklärt gewobau-Geschäftsführer Torsten Regenstein.

Hasengrund 72

Smart-Home-System zeigt Vergleich über Heizungs-Monitoring

Wenn die Mieterinnen und Mieter mitmachen und die neuen Heizsysteme entsprechend nutzen, können sie damit deutlich Geld und Ressourcen einsparen. Um die richtige Heiznutzung zu prüfen, hat die gewobau erstmals eine technische Vergleichsmöglichkeit eingerichtet. Eines der beiden baugleichen Gebäude erhält nämlich ein so genanntes Smart-Home-System mit automatisch regelnden Thermostatköpfen an den Heizkörpern und Raummodulen in jedem Zimmer. Beide Häuser sollen mittels einem Heizungs-Monitoring überwacht werden. Somit kann ein Unterschied zwischen der konventionellen und der smarten Heizkörperregelung überprüft und angezeigt werden.

„Wir sehen dann im direkten Vergleich, wie wir informieren und beraten können, um die neue Heiz-Technologie sinnvoll im Alltag einzusetzen“, betont Projekt- und Bauleiter Lian Moiba, Leiter der Technischen Abteilung Service.

Mit der energetischen Sanierung steigen die beiden Wohngebäude von der bisherigen Effizienzklasse E in die Klasse A + auf. Die gewobau investiert dafür rund 4,8 Millionen Euro.

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