Skip to main content
Achtung: Betrügerische Spam-Emails, diese bitte sofort löschen - nähere Infos

Gewobau Rüsselsheim erhält Klimazertifikate für innovative neue Projekte und Maßnahmen für den Klimaschutz

Klimafarmer Ron Richter überbrachte die Klimazertifikate an gewobau-Geschäftsführer Torsten Regenstein

 In diesen Tagen erhielt die gewobau Klimaschutz-Zertifikate für weitere innovative Projekte und Maßnahmen. Es wurde bescheinigt, dass durch den Einsatz von zertifizierter Pflanzenkohle 3.290 kg Kohlendioxid CO2 aus der Atmosphäre entfernt und dauerhaft im Boden gespeichert wurde. Eine der Maßnahmen ist der Einsatz von Pflanzenkohle-Substraten als Zuschlagsstoff für die Dachbegrünung beim Neubau von Kindertagesstätte mit Familienwohnungen im Masurenweg 9, die eine Speicherung von 540 kg Kohledioxid erbrachte. Weitere 2750 kg- CO2 speichert das Projekt Tiny Forest Pflanzung in der Paul Ehrlich-Straße, wo die Pflanzung zur Bodenverbesserung mit Humussubstrat und Pflanzenkohle erfolgte.

Die Zertifizierung ist noch recht neu und erläutert den Hintergrund: Um die Klimaerwärmung einzudämmen und Klimaneutralität zu erreichen, müssen die Emissionen von Treibhausgasen reduziert sowie derzeit unvermeidbares Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernet werden. Dabei hilft auch die Speicherung von CO2 in Form von Pflanzenkohle als natürliche und besonders effektive Methode. Durch die so genannte Karbonisierung von holziger Biomasse wird der Kohlenstoff, den die Pflanzen durch ihre Photosynthese aufgenommen haben, in sehr stabile molekulare Strukturen umgewandelt, die das CO2 im Boden speichern.

Ausgehend vom Kohlenstoffgehalt der Pflanzenkohle und nach Abzug aller mit der Herstellung verbundenen Emissionen lässt sich das CO2 Äquivalent ermitteln. Die Berechnung basiert auf dem zertifizierten CarbonSink-Standard des European Biochar Certificate (EBC).

„Wir freuen uns über diese Zertifizierung, denn wir streben mit unseren Aktivitäten auch in kleineren Schritten mehr Klimaschutz und Klimaneutralität an“, erklärte gewobau-Geschäftsführer bei der Übergabe der Zertifikate. Es sei Ziel des Unternehmens sich auf den verschiedensten Ebenen für den Klimaschutz zu engagieren. Auch der Einsatz von Pflanzenkohle für nachhaltige Bau- und Pflanzprojekte sei ein Baustein dazu.

Durch den Einsatz von Produkten mit Pflanzenkohle oder auf Basis von Pflanzenkohle werde zudem die Qualität von bepflanzten Außenanlagen und Substraten nachhaltig verbessert. Der schon deutlich zu sehende blühende Bewuchs auf dem GrünDach über der Kindertagestätte im Masurenweg sei ein lebendiger Beweis dafür, so der Geschäftsführer.

Auf dem Dach einer Kindertagesstätte im Rüsselsheimer Masurenweg wurde auf 60 Quadratmetern eine Versuchsfläche angelegt: Dieses „GrünDach“ der gewobau wird von der Hochschule Geisenheim wissenschaftlich begleitet und soll bundesweit nutzbare Ergebnisse für das beste Substrat-Pflanzenkohle-Gemisch erbringen.  Ron Richter, Geschäftsführer der Klimafarmer GmbH erläuterte zu den Zertifikaten: „Die nachhaltige Bodenverbesserung durch aktivierte Pflanzenkohle und vor allem die dauerhafte CO2-Speicherung sind längst bewiesen. In unseren Projekten geht es aber auch um weitere Nutzungsfelder, das schaffen wir nur gemeinsam mit mehreren Partnern.“

„Weitere Projekte zum Thema Klimasubstrate wird die gewobau auch bei anderen Liegenschaften realisieren“, so Torsten Regenstein

Weitere Beiträge

Gewobau lässt Mahnmal restaurieren  Seit Oktober 2013 pflegt die gewobau die Mahnmal Gedenkmauer für die Opfer der Lynchmorde an amerikanischen Soldaten in der Grabenstraße. Aktuell wird die Gedenkmauer, auf der die Porträts der acht amerikanisc...
Nominierung des Projektes Wohnen am Verna-Park für den Deutschen Bauherrenpreis 2024 Die bereits preisgekrönte Wohnanlage „Wohnen am Verna-Park“ der gewobau Rüsselsheim wurde von der Fachjury als eines von deutschlandweit 30 Projekten für die renommie...
Gewobau: Baubeginn in der Moritz-von-Schwind-Straße 27 Aktuell haben die Arbeiten für den Neubau der Wohnanlage in der Moritz-von-Schwind Straße 27 begonnen. Nach dem Abbruch des nicht sanierungsfähigen Altbaus mit 15 Seniorenwohnungen zu Jahresbeginn...