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Gewobau weiht biodiverse Außenanlage mit Mieterfest ein

Die gewobau Mitarbeiter erlaäutern den Mietern und Mieterinnen die neue biodiverse Außenanlage

Bei dieser Grünanlage an den Wohngebäuden ist vieles grün und einiges anders als bisher. Rund um die Wohngebäude Ernst-Barlach-Straße 2 – 12 hat die gewobau ein ganzheitliches Konzept für mehr Biodiversität im Außenbereich verwirklicht und dies auch gemeinsam mit den Mieter*innen vor Ort gebührend gefeiert. Im Zentrum steht dabei erst einmal der neu gestaltete Spielplatz. Fröhliche Kinderstimmen zeigen, dass er bereits gut angenommen wird. Die große Korbschaukel, auf der man mit mehreren zusammen so herrlich schwingen kann und die Spielkombination mit Rutsche sind von einer Fachfirma mit Holzelementen im großen Sandkasten aufgebaut. Sie wurden„so belassen wurden, wie sie gewachsen sind“, erklärt gewobau-Projektleiter Jörg Gundert vom Bereich Außenanlagen beim Rundgang. Naturnah eben, wie jetzt so vieles rund um die Häuser.

Beim Rundgang mit den Mieterinnen und Mietern wurde das biodiverse Konzept erläutert

Rundgang mit den Mieterinnen und Mietern

Beim Rundgang mit den Mieterinnen und Mietern wurde das biodiverse Konzept erläutert. Da ist das große Beet im Osten, das von Trockenmauern umrahmt ist und in deren Hohlraum Eidechsen, Insekten unterkommen. Die Pflanzen und Gehölze wie der Dost oder der Lavendel, Akelei, Flieder und andere, von Berater Erik Oppen empfohlen, bieten Blüten, Pollen und Frucht für die Insektenwelt. Es wurden Sträucher und Stauden gepflanzt, die entweder durch die Blüte oder der Frucht Nahrungsmittel für Bienen, Faltern, Insekten und/oder  Vögel bieten. Im Norden ist auf einer Fläche von 385 Quadratmetern eine Blumenwiese ausgesät, die von einer Sträucherhecke umgeben, in Ruhe wachsen soll. und die Sandlinse in der Mitte soll den Wildbienen und anderen Insekten Lebensraum bieten. „70 Prozent der Wildbienen leben bei uns und brauchen diese Möglichkeiten für ihre Brut und ihren Lebensraum“, erklärt Jörg Gundert. Insgesamt pflanzten die Gärtner*innen 125 Sträucher, mehrere 100 Stauden und Kleingehölze. Auf einer Probefläche von 100 Quadratmetern wollen sie dann beobachten wie sich die Natur entwickelt, wenn keine Pflege mehr durchgeführt wird.

Geschäftsführer Torsten Regenstein bringt den Aufkleber für die biodiverse Außenanlage an

Geschäftsführer Torsten Regenstein bringt den Aufkleber für die biodiverse Außenanlage an

Die anschließende Benjeshecke aus mit einander verflochtenen Ästen bietet Igeln, Käfern und Eidechsen eine Rückzugsmöglichkeit im Winter und erfüllt zudem den Zweck, den Astschnitt der Baumpflege vor Ort sinnvoll einzusetzen. Im Osten der gesamten Wohnanlage wird an einer Fassade zudem noch eine Wandbegrünung mit einheimischen Grün angebracht, zeigte Kerstin Schulz vom Team Außenanlagen der gewobau. Die Mieter*innen zeigten großen Interesse bei der Führung durch die nun biodiversen Außenanlagen und ließen es sich auch nicht nehmen, die Blumenzwiebeln der diesjährigen Zwiebelretteraktion für das nächste Frühjahr auf einer Fläche vor den Häusern gemeinsam einzupflanzen.
Anschließend stärkten sich alle bei Grillwurst und Getränken.

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