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Ab Frühjahr erhält das Nachbarschafts- und Familienzentrum Böllensee günstigen Mieterstrom

Pfarrer Andreas Jung, Oberbürgermeister Patrick Burghardt, gewobau Geschäftsführer Torsten Regenstein und Maik Landwehr, Geschäftsführer der Stadtwerke Rüsselsheim präsentieren stolz die neue Mieterstrom-Photovoltaikanlage des Nachbarschafts- und Familienzentrums Böllensee

Pfarrer Andreas Jung (ev. Martinsgemeinde), Oberbürgermeister Patrick Burghardt, gewobau Geschäftsführer Torsten Regenstein und Maik Landwehr, Geschäftsführer der Stadtwerke Rüsselsheim präsentieren stolz die neue Mieterstrom-Photovoltaikanlage des Nachbarschafts- und Familienzentrums Böllensee

Ab Frühjahr erhält das Nachbarschafts- und Familienzentrum Böllensee günstigen Mieterstrom von der Sonne. Möglich macht dies die Kooperation von gewobau und Stadtwerken Rüsselsheim.

Die 76 Solarmodule der neuen Photovoltaikanlage sind bereits auf dem Dach des Nachbarschafts- und Familienzentrum Am Böllenseeplatz 14 installiert. Sie werden, wenn die Gesamtanlage mit Zähleranschluss-Säule fertig gestellt ist, rund 31.500 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen können. Dieser Strom kann ab Frühjahr dieses Jahres dann von den Mietparteien im Gebäude als günstiger Mieterstrom genutzt werden. Möglich macht dies die Kooperation von gewobau als Bauherrin des Nachbarschafts- und Familienzentrums, die die Anlage bauen und einrichten ließ, und Stadtwerken Rüsselsheim, die sie betreiben. „Es ist die vierte gemeinsame Mieterstromanlage, die beide kommunale Unternehmen seit dem Herbst 2018 betreiben, ein weiteres gutes Beispiel von „Gemeinsam Stark für Rüsselsheim“, erklärte gewobau Geschäftsführer Torsten Regenstein beim Vor Ort-Termin.

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Nachbarschafts- und Familienzentrum Am Böllenseeplatz 14

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Nachbarschafts- und Familienzentrum Am Böllenseeplatz 14

Oberbürgermeister Patrick Burghardt, Aufsichtsratsvorsitzender beider städtischer Gesellschaften, machte sich in diesen Tagen vor Ort ein Bild vom neuen nachhaltigen Energieprojekt. Gewobau-Geschäftsführer Torsten Regenstein erläuterte dazu die besondere Vorbildfunktion des Hauses, das als Nachbarschafts- und Familienzentrum ins gesamte Quartier wirke und nun mit der neuen Photovoltaikanlage auch nachhaltige Energieerzeugung und Nutzung biete. Damit ermögliche die gewobau Rüsselsheim nach den Mieterstromprojekten an ihren Wohnanlagen Hessenring und Im Reis/Spessartring in Königstädten nun eine weitere große Photovoltaik-Anlage.

Der Oberbürgermeister zeigte sich sehr erfreut über diese Kooperation, die direkt den Bürger*innen vor Ort, Mieter*innen und dem Familien- und Nachbarschaftszentrum zugutekomme und ließ es sich nicht nehmen, als beteiligte Mietpartei den Vertrag für das Familien- und Nachbarschaftszentrum persönlich zu unterzeichnen.

Die Nutzer*innen der neuen Mieterstromanlage sind auch die Kindertagesstätte der evangelischen Martinsgemeinde und die Mitglieder des Familien- und Nachbarschaftszentrum Böllensee Stadt Rüsselsheim, das Quartiersmanagement, Auszeit e.V. und der Kinderschutzbund. Für diese hatte Stadtwerke Geschäftsführer Maik Landwehr auch schon die entsprechenden Mieterstromverträge dabei.

 Das Schild informiert über die Photovoltaik-Anlage am Gebäude

Das Schild informiert über die Photovoltaik-Anlage am Gebäude

Die neun Mietparteien der gewobau im Hause können mit der Photovoltaik-Mieterstrom-Anlage ebenfalls deutlich günstigeren Mieterstrom beziehen, wenn sie einen entsprechenden Vertrag mit den Stadtwerken abschließen. Für den Geschäftsführer der Stadtwerke Rüsselsheim ist Mieterstrom ein Thema bei dem alle gewinnen: Mieter*innen können den vergünstigten Strompreis nutzen und nehmen aktiv an Energiewende teil, die gewobau könne mit der Anlage auch ihre CO₂-/Klimabilanz verbessern, und die Stadtwerke selbst müssen für ihr Mieterstromangebot die erzeugte Strommenge nicht am Markt beziehen, sondern können ebenfalls die Sonne nachhaltig nutzen.
Die Gesamtleistung der künftigen Mieterstromanlage, die nahezu die gesamte Dachfläche in Ost-Westausrichtung einnimmt, beträgt nach Angaben der Stadtwerke 33,81 Kilowattpeak. Durch Ost-West Ausrichtung entstehe ein optimierter, über den Tag verteilter Ertrag, erklärte Stadtwerke Geschäftsführer Maik Landwehr beim Besichtigungstermin.
Torsten Regenstein ergänzte, dass mit der neuen Anlage erstmals „gewerbliche/gemeinnützige“ Nutzer und Wohnungsmieter*innen einen Mieterstromvertrag erhalten. Damit könnten die gewerbliche Verbräuche vollständig über Photovoltaik-Leistung abgedeckt und der Überschuss zudem für Mieterstrom ganz im Sinne der CO₂-Neutralität eingesetzt werden.

Pfarrer Andreas Jung zeigte sich als Vertreter der künftigen Nutzer*innen sehr zufrieden mit dem Mieterstrom-Angebot von gewobau Rüsselsheim und Stadtwerken. Klimawandel und Nachhaltigkeit seien von hoher Wichtigkeit für alle. Es sei deshalb toll, dass gewobau, Stadtwerke und Stadt Rüsselsheim mit dem Thema aktiv befassen, Lösungen suchten und nachhaltige Stromerzeugung förderten.

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