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Das Gewobau-Projekt Hessenring 16 - 38 stand im Fokus bei der Hessischen Wohnbaukonferenz

gewobau Projektleiter Joshua Hensel links im Bild erläutert den Teilnehmern der Wohnbaukonferenz Architektur und Bauweise im Hessenring 16 - 38

Unter dem Motto „Bestand weiterdenken, Potenziale erkennen – Wohnraum schaffen, Lebensqualität sichern“ trafen sich in der letzten Woche rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Verwaltung, Wohnungsbauunternehmen und Planung zur Hessischen Wohnungsbaukonferenz, die im Rahmen des „Bündnis für Wohnen in Hessen“ stattfand. Schwerpunkte waren beispielhafte Projekte und Strategien, die dazu beitragen, neue Vorhaben im Bestand anzuregen und zusätzlichen Wohnraum bereitzustellen. Nach einem Blick auf die aktuelle Situation am Wohnungsmarkt in Deutschland und Hessen befassten sich Praxisbeispiele mit der Weiterentwicklung leerstehender Gebäude, Ergänzung bestehender Ensembles oder mit neuen Quartieren im Stadt- oder Ortskern. Thematisiert wurden auch nachhaltige Bauweisen, Einsatz von Holz und recycelten Materialien, Barrierefreiheit und gemeinwohlorientierte Akteure. So bieten sich Wohnsiedlungen der 1950er und 1960er Jahre mit bereits vorhandener Infrastruktur zur Nachverdichtung an, zeichnen sich aber gleichzeitig auch durch ihre aufgelockerte Bauweise und ihre wertvollen Grünflächen und Baumbestände aus.

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Geschäftsführer Torsten Regenstein  und Prokurist Thomas Steininger (beide in der Bildmitte) bei der Begrüßung der Teilnehmer vor Ort am Hesserning 16 - 38 in Rüsselsheim am Main

Im Fokus stand dabei auch das Projekt Hessenring 16 – 38 der gewobau Rüsselsheim. Thomas Steininger, Prokurist der gewobau Rüsselsheim, verdeutlichte in seinem Beitrag, wie es am Hessenring in Rüsselsheim gelang, diese Qualitäten trotz zusätzlicher Wohneinheiten zu erhalten, indem die Bestandsbauten in Holzbauweise aufgestockt wurden und die ergänzenden Neubauten den Baumbestand respektierten.
„Die Schaffung von neuem Wohnraum steht für uns im Mittelpunkt, egal ob Neubau, Bauen im Bestand oder Nutzung von Leerständen. Der Austausch mit den Kommunen und denjenigen Menschen, die direkt in potenzielle Umbaumaßnahmen im Bestand involviert sind, ist dabei für uns von unschätzbarem Wert. Mit ihrer Hilfe können wir Herausforderungen definieren, Potenziale erkennen und Lösungen formulieren. Und auch die Akzeptanz von Baurecycling wird nur dann wachsen, wenn wir die Betroffenen mitnehmen. Der Austausch im Bündnis für Wohnen ist entscheidend, um die Rahmbedingungen für mehr Wohnraum zu gezielt zu verbessern“, betonte Staatssekretärin Ines Fröhlich anlässlich der Bündnissitzung.
Als weitere Projekte wurde die sanierte Stadthalle Hattersheim wie auch Nutzungsmöglichkeiten für ehemalige Klinikareale wie in Homburg/Efze vorgestellt.

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Die Konferenz bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, hier bei der Besichtigung des Außengeländes im Hessenring 16 - 38,  die Gelegenheit innovative Konzepte für die Nachverdichtung und Transformation von Stadträumen zu erfahren.

Auch Vertreterinnen und Vertreter von Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften und Kommunen gaben wertvolle Einblicke in erfolgreiche Projekte und die praktischen Herausforderungen bei der Umsetzung von Bestandsumnutzung. Diese interdisziplinäre Expertise machte die Konferenz zu einem echten Forum für den Austausch von Lösungen und Best Practices.

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Architekt Hendrik Tovar vom Architekturbüro FFM Architekten, Frankfurt, führte die Teilnehmer durch das Gesamtprojekt Hessenring.

Als Best Practice-Beispiel besichtigten die Teilnehmer*innen das Projekt „Hessenring“ in Rüsselsheim am Main. „Über das rege Interesse der Fachwelt daran haben wir uns sehr gefreut“, erklärte gewobau-Geschäftsführer Torsten Regenstein, zeige das Gesamtprojekt doch, dass die gewobau damit auf dem richtigen Wege sei.

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