Energiebilanz 2024
gewobau Wohngebäude mit Solarenergieanlage
Die gewobau Anlagen für erneuerbare Energien sparten im Jahr 2024 mehr als 371 Tonnen Kohlendioxid CO2 ein
Die Energiebilanz 2024 für die unternehmenseigenen Solarenergieanlagen und die Blockheizkraftwerke der gewobau zeigt zusammen mit den Angaben zu den Photovoltaik-Fremdanlagen auf den gewobau-Dächern wieder eine deutliche klimaneutrale Energiegewinnung. Und das trotz der geringeren Sonnenstunden im Vergleich zum Jahr 2022. 2022 gilt als eines der Jahre mit den meisten Sonnenstunden seit Beginn der Aufzeichnungen, mit knapp 2003 Sonnenstunden in Hessen. Im 2024 gab es dagegen nur 1568 Sonnenstunden in Hessen, Quelle: Wetterstatistik Hessen - Jahr - meteo.plus
Die 23 unternehmenseigenen Photovoltaikanlagen auf und an gewobau-Gebäuden, auf der Geschäftsstelle und am Parkplatz in der Grabenstraße, alle 30 Solarthermie- Anlagen auf den Wohngebäuden sowie die Blockheizkraftwerke in der Robert-Bunsen-Straße und der Frankfurter Str. 41 erzeugten zusammen mit den PV-Fremdanlagen auf gewobau-Dächern im Jahr 2024 insgesamt dennoch 1.281.233 Kilowattstunden Strom und 235.283 Kilowattstunden Wärme. „Für uns ist dies ein erfreulich gutes Ergebnis, mit dem wir weiterhin zum lokalen Klimaschutz beitragen können. Für uns gehört zur Zukunft des Wohnens besonders auch der sorgsame Umgang mit Ressourcen und die Nutzung von regenerativen Energien“, betont Geschäftsführer Torsten Regenstein.
2024: Unternehmenseigene PV-Anlagen lieferten mehr als 391.000 kWh Strom
Die 23 unternehmenseigenen Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Wohngebäude, auf dem Dach der Geschäftsstelle und den Carport auf dem Firmenparkplatz lieferten 391.827 Kilowattstunden und sparten knapp 116 Tonnen Kohlendioxid ein. „Die gewonnene Sonnenenergie entsprecht damit zirka einem Fünftel des Allgemeinstromverbrauchs pro Jahr, der für Treppenhäuser und Aufzüge in den Wohngebäuden der gewobau benötigt wird“, betont Geschäftsführer Regenstein.
Die 30 Solarthermie-Anlagen der gewobau erbrachten einen Gesamtertrag von rund 194.000 Kilowattstunden und sparten damit rund 58 Tonnen Kohlendioxid ein.
Die Blockheizkraftwerke im Dicken Busch und in der Frankfurter Straße 41 (Wohnen am Verna-Park) lieferten im letzten Jahr 37.840 Kilowattstunden Strom und erzeugte über 235.000 Kilowattstunden Wärmeenergie. Die Wärmeenergie wurde direkt für die Warmwasserversorgung der Gebäude genutzt. Die Blockheizkraftwerke sparten knapp 32 Tonnen CO2 ein.
Solarstrom für die Geschäftsstelle und Elektromobile
Die Photovoltaikanlage auf dem Dach der gewobau Geschäftsstelle am Bahnhofsplatz und die beiden Solarcarports auf dem firmeneigenen Parkplatz in der Grabenstraße brachten zusammen knapp 21.000 Kilowattstunden Strom ein. Der erzeugte Strom wird direkt zum einen für den Stromverbrauch für die Geschäftsstelle und für die Elektromobile der gewobau eingesetzt. „Zusammengenommen sind dies weitere wichtige Bausteine im energetischen Handlungskonzept der gewobau.“, so Regenstein.
Zur Kohlendioxideinsparung und damit zum lokalen Klimaschutz tragen aber neben der Energieerzeugung auch die verschiedenen Maßnahmen der gewobau wie vor allem Energievermeidung wie die sukzessive Dämmung der Gebäudehülle oder die Nutzung alternativer Energien wie Ökostrom der Stadtwerke beim Allgemeinstrom bei. Zusammen mit weiteren Energiesparmaßnahmen wie Wärme-und Schallschutzfenstern erreichte die gewobau damit im Jahr 2024 insgesamt eine Einsparung von rund 9.702 Tonnen Kohlendioxid. Knapp 64 Prozent der Wohnungen im Bestand der gewobau sind aktuell gedämmt.