gewobau startet erneute Kampagne gegen gekippte Fenster

Mit Plakaten, Social Media und Gewinnspiel informiert die Wohnungsbaugesellschaft über richtiges Heizen und Lüften
Wenn es draußen kälter wird, steigt der Energiebedarf in Wohnungen. Die gewobau Rüsselsheim startet zum Beginn der kalten Jahreszeit erneut eine Kampagne zum richtigen Heizen und Lüften. Unter dem Slogan „Schade um den Ausflug – Dieses Erlebnis fliegt gerade zum Fenster raus“ macht die Wohnungsbaugesellschaft auf unnötige Energieverluste durch dauerhaft gekippte Fenster und fehlerhaftes Heizen aufmerksam. Die Kampagne soll Mieter daran erinnern, Räume im Herbst und Winter regelmäßig kurz und kräftig zu lüften und dabei unnötige Wärmeverluste zu vermeiden.
Die Informationen werden über verschiedene Kanäle vermittelt. Dazu gehören Plakate in den Häusern, ein Roll-up im Kundencenter sowie Beiträge in der Mieter-App und der Mieterzeitung. Auch auf den Social-Media-Kanälen der gewobau wird das Thema kreativ bespielt. Ein Gewinnspiel für Mieter greift das Thema ebenfalls auf und vermittelt Wissenswertes zum richtigen Heizen und Lüften.
Kurz und kräftig statt dauerhaft gekippt
Gerade in der kalten Jahreszeit kann durch dauerhaft gekippte Fenster viel Heizenergie verloren gehen. Gleichzeitig wird die Raumluft dabei nur eingeschränkt ausgetauscht. Feuchtigkeit kann sich deshalb an kalten Stellen in der Wohnung niederschlagen und die Bildung von Schimmel begünstigen.
Auch an der Fassade können sich die Folgen dauerhaft gekippter Fenster zeigen: Über der schmalen Fensteröffnung können sich Algen und Schimmelsporen bilden. In der Folge können hässliche schwarze oder schwarz-grüne Verfärbungen an der Fassade entstehen.
Die gewobau empfiehlt deshalb, die Fenster mehrmals täglich für fünf bis zehn Minuten vollständig zu öffnen. Idealerweise sorgen gegenüberliegende Fenster für Durchzug. So wird feuchte und verbrauchte Luft schnell ausgetauscht, ohne dass Wände und Möbel unnötig auskühlen.
Auch beim Heizen kommt es auf die richtige Temperatur an
Wer die Heizung tagsüber vollständig ausschaltet und erst am Abend wieder aufdreht, spart nicht automatisch Energie. Sind Wände, Böden und Möbel stark ausgekühlt, benötigen sie anschließend wieder Energie, um sich aufzuheizen.
Als Orientierung gelten für Wohn- und Arbeitsräume Temperaturen von 20 bis 22 Grad Celsius. Für Küche und Schlafzimmer werden 18 bis 20 Grad Celsius empfohlen. Auch nachts und in wenig genutzten Räumen sollte die Temperatur nicht vollständig abgesenkt werden.
Türen zwischen unterschiedlich warmen Räumen sollten möglichst geschlossen bleiben. Sonst kann warme, feuchte Luft in einen kühleren Raum gelangen und dort an kalten Wänden oder Fenstern als Kondenswasser niederschlagen.
„Richtiges Heizen und Lüften lässt sich mit wenigen einfachen Gewohnheiten umsetzen. Wer kurz und kräftig lüftet, statt die Fenster dauerhaft zu kippen, kann unnötige Wärmeverluste vermeiden. Mit unserer Kampagne geben wir unseren Mietern einfache, aber sehr effektive Hinweise für die kalte Jahreszeit“, sagt Torsten Regenstein, Geschäftsführer der gewobau Rüsselsheim.

gewobau Geschäftsführer Torsten Regenstein und Mathias Zitzmann, Abteilungsleiter Wohnungswirtschaft, präsentieren die neue Kampagne zum „Heizen & Lüften“ (v.l.n.r.)

