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Neues Kunstwerk im „Malerviertel Haßloch-Nord“ ausgewählt

Torsten Regenstein und Karl-Heinz Becker präsentieren das Modell des neuen Kunstwerks

Geschäftsführer Torsten Regenstein und Juryvorsitzender Karl-Heinz Becker stellen den Siegerentwurf 2024 "Die Spitzweg-Säule"vor

Das „Malerviertel Haßloch-Nord“ wird im Herbst 2024 ein neues Kunstwerk in der Spitzwegstraße erhalten. In ihrer aktuellen Sitzung im April entschied die Jury „Malerviertel Haßloch-Nord“ über die eingereichten acht Entwürfe des geladenen Kunstwettbewerbs 2024 für eine Fläche in der Außenanlage der gewobau Wohnanlage Spitzwegstraße 1-3-5. „Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr den Siegerentwurf der „Spitzweg-Säule“ der Künstlerin Miriam Lenk realisieren werden“, erklärte gewobau-Geschäftsführer Torsten Regenstein. Er lobte die feinsinnige und humorvolle Darstellung der Details auf der barockartigen Säule, die fast baumartig aus dem Boden zu wachsen scheint. Sie biete viele Möglichkeiten sich mit dem Werk des Malers Carl Spitzweg zu beschäftigen.
„Die Auswahl des Siegerentwurfs war dieses Mal aufgrund der Spitzenqualität der eingereichten Arbeiten richtig herausfordernd“, erklärte der Vorsitzender Jury Karl-Heinz Becker bei der Vorstellung des Modells. Nach ausführlicher Diskussion um Inhalt, Ausführung und Bezug zum Maler Carl Spitzweg und zur Wohnumgebung der Wohnanlage entschied sich die Jury für diesen Entwurf, der die Aufgabenstellung der Auslobung sehr gut erfasst und umgesetzt habe.
Seit dem Jahr 2016 lobt die gewobau Kunstwerke an ihren Liegenschaften in Haßloch-Nord unter dem Titel „Malerviertel Haßloch-Nord“ aus. Alle Straßen dort sind nach Malerinnen und Malern benannt. Mit dem Kunstwettbewerb, durch den bisher bereits fünf Kunstwerke an Fassaden und im Außengelände realisiert wurden, möchte das kommunale Wohnungsunternehmen die Identitätsstiftung im Wohnquartier unterstützen und stärken.
Mit der „Spitzweg-Säule“ soll dies nach „Balkonien“ in der Lenbachstraße, „Holbeinplatte“ in der Holbeinstraße, Anselm Feuerbach und seiner Nana in der Feuerbachstraße, „Weiterreichen“ in der Lucas-Cranach-Straße und dem „Brief“ in der Adolf-von-Menzel-Straße wieder gelingen.

Detailansicht des armen Poten im Kunstwerk Spitzwegstrasse  

Detailansicht des Hexenrittes im Kunstwerk Spitzwegstrasse

Die Spitzweg-Säule zeigt figürliche Details aus den Gemälden von Carl Spitzweg. Allen voran sitzt beispielsweise „Der arme Poet“ unter seinem Schirm und hält eine Feder im Munde oder es verneigt sich „Der ewige Hochzeiter“ mit seinem Rosenstrauß vor der Dame. Auch die Hexe aus dem Bild „Der Hexenritt“ ist dabei, allerdings niedlich anzusehen mit Jeans und Turnschuhen auf ihrem Besen. Und auch der Drache aus dem Bild „Der Hexenmeister“ träumt in seiner Nische im Sockel der Säule vor sich hin. Nicht zuletzt fehlt auch der Schmetterling nicht, gehört er doch zu Spitzwegs bekannten Gemälden mit dem Titel „Der Schmetterlingsfänger“. Die gesamte Säule, die im Original 3 Meter hoch sein wird, erinnert in ihrer vegetativ-barocken Ausformung in besonderer Weise an den Maler Carl Spitzweg, der auch Botaniker war. Jury und Ausloberin gewobau denken, dass die „Spitzweg-Säule“ gut angenommen wird und eine weitere Bereicherung im „Malerviertel Haßloch-Nord“ darstellen wird.

Bis Herbst wird das Kunstwerk nun gestaltet und dann an die Öffentlichkeit übergeben. „Dazu erscheint eine neue Kunstpostkarte im Kartenset des „Malerviertels Haßloch-Nord“ und auch ein weiterer Kunstspaziergang im Malerviertel ist angedacht“, verspricht Geschäftsführer Regenstein.

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