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Neues Kunstwerk im Malerviertel feierlich eingeweiht - „Die Insel des Pan“ bereichert das Quartier

Das neue Kunstwerk im Malerviertel "Die Insel des Pan"

In der Böcklinstraße wurde am Freitag, 17. April 2026, das neue Kunstwerk „Die Insel des Pan“ feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Zahlreiche Gäste, darunter die Künstlerin Birgit Feil, Mitglieder der Wettbewerbsjury, Aufsichtsratsvorsitzende Oberbürgermeister Patrick Burkhardt sowie Anwohnerinnen und Anwohner, nahmen an der Einweihung auf der Freifläche in der Böcklinstraße teil.

Die Skulptur, eine etwa lebensgroße Darstellung des Hirtengottes Pan auf einem Natursteinfelsen, ist der Siegerentwurf des Kunstwettbewerbs „Malerviertel Haßloch-Nord“ 2025/2026. Sie greift Motive aus den Werken des Malers Arnold Böcklin auf und überträgt diese in den öffentlichen Raum. Durch die Kombination aus bronze-patinierter Figur und begehbarem Naturstein entsteht nicht nur ein künstlerisches Objekt, sondern auch ein Ort der Begegnung.

Für Geschäftsführer Torsten Regenstein steht das Kunstwerk exemplarisch für die Entwicklung des Quartiers: „Die Figur des Pan steht sinnbildlich für die Verbindung von Mensch und Natur und gibt unserem Quartier eine eigene Identität. Gleichzeitig erinnert sie uns daran, wie wichtig ein bewusster Umgang mit Umwelt und Lebensraum ist.“

Auch Juryvorsitzender Karl-Heinz Becker hob die künstlerische Qualität hervor. Besonders überzeugend sei, wie es der Künstlerin gelungen sei, ein bekanntes Motiv aus der Malerei in eine eigenständige, dreidimensionale Form zu überführen. Dadurch entstehe eine neue, unmittelbar erfahrbare Präsenz im Raum, die über eine reine Betrachtung hinausgehe.

Oberbürgermeister Patrick Burkhardt betonte in seinem Grußwort die Bedeutung von Kunst im öffentlichen Raum. Das Werk sei nicht nur eine ästhetische Bereicherung, sondern auch ein zugängliches Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger und ein weiterer Baustein für die kulturelle Entwicklung der Stadt.

Die Künstlerin Birgit Feil selbst erklärte, dass sie mit ihrer Arbeit bewusst eine Verbindung zwischen Mythologie, Kunstgeschichte und Gegenwart schaffen wollte. Ihr Anliegen sei es gewesen, eine Figur zu gestalten, die zugleich ruhig und präsent wirkt und den Dialog mit ihrer Umgebung sucht.

Mit „Die Insel des Pan“ wurde die Kunstreihe im Malerviertel Haßloch-Nord weiter ausgebaut. Schon jetzt ist das nächste Projekt geplant, ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer lebendigen Kunstlandschaft im Quartier.

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